Explosionsgefahr am Rastplatz

Zu einen Großeinsatz der Feuerwehren und Rettungsorganisationen sowie der Polizei kam es am Samstagnachmittag am Autohof in Berg. Ein dort abgestellter Gefahrguttransporter drohte durch starke Hitzeentwicklung in Brand zu geraten. Der Autohof musste geräumt werden. Erst gegen 21 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden.

Gegen 16.15 Uhr ging bei der integrierten Leitstelle in Hof der Notruf ein. Es bestand die Gefahr, dass die in einem Sattelauflieger in mehreren Tanks befindliche, leicht entzündbare Flüssigkeit Hexane in Brand gerät. Das Gefährt stand auf dem Parkplatz und war direkt der extremen Sonneneinstrahlung ausgesetzt.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste aus der Region sowie sämtliche verfügbaren Streifenbesatzungen der Polizei begaben sich umgehend zum Einsatzort. Als erste Maßnahme mussten die auf dem Autohof Berg rastenden Fahrzeuge und Personen den Platz verlassen. Zudem forderten die Einsatzkräfte die Besucher eines dort befindlichen Spielcasinos und der Tankstelle auf, die Gebäude und den Autohof zu verlassen. Die nahegelegene A9 und die Ortschaft Berg waren von den Sperrmaßnahmen nicht betroffen.

Relativ schnell gelang es den Spezialisten der Feuerwehr die Temperatur, der mit dem Gefahrgut befüllten Behälter, Zug um Zug zu senken und diese zu entlüften. Allerdings konnte erst letztendlich erst um 21 Uhr Entwarnung gegeben werden. Ein Spezialist für Gefahrgutrecht der Verkehrspolizei Bayreuth kam zum Einsatzort und überprüft ob gegen gefahrgutrechtliche Bestimmungen verstoßen wurde. Der Auflieger wird bis zu einer weiteren Begutachtung der Ladung auf einem Gelände der Gemeinde Berg abgestellt. Der Autohof Berg ist wieder ohne Einschränkungen nutzbar.

Zur Bewältigung der Gefahrenlage waren in der Spitze annährend 200 Einsatzkräfte vor Ort.

red

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