Ex-Altstädter heuert beim insolventen Regionalligisten VFC an Ingo Walther wird Trainer in Plauen

Hat einen neuen Job: Ingo Walther, Altstädter Ikone, heuert ab sofort beim insolventen Regionalligisten VFC Plauen an. Foto: Kolb

Ex-Altstädter Ingo Walther hat einen neuen Job: Mit sofortiger Wirkung tritt der 45-Jährige, der zuletzt den ATS Kulmbach in die Bezirksliga geführt hatte, das Traineramt beim finanziell angeschlagenen Regionalligisten VFC Plauen an.

Der ehemalige Spieler und Coach der SpVgg Bayreuth erklimmt dadurch die nächste Stufe auf seiner Karriereleiter als Trainer. Die Regionalliga ist nämlich die bislang höchstklassige Station seiner Laufbahn als Übungsleiter und führt den gebürtigen Jenaer wieder näher an seine Heimat. Walthers Vertrag geht bis zum Ende der Saison 2015/16 und beinhaltet eine Optionsklausel für ein weiteres Jahr.

Was hat Walther eigentlich veranlasst, seine Zelte in Plauen aufzuschlagen?  "Vielleicht klingt der Schritt erst einmal nicht nachvollziehbar, zu einem insolventen Verein zu wechseln, aber wir dürfen hier in Plauen die Saison zu Ende spielen. Und danach habe ich die Chance,  etwas Neues in der Oberliga aufzubauen. Ich habe hier viele hochtalentierte und junge Spieler, die ich weiterentwickeln will. Außerdem ist es als Trainer sehr reizvoll, unter annähernd Profibedingungen zu arbeiten. Man muss nämlich schon auch sagen, dass sich in Plauen einiges getan hat."

Für Walther ist es eine Rückkehr an eine seiner alten Wirkungsstätten. Von 1997 bis 1999 bestritt er 65 Spiele für die Sachsen und erzielte dabei elf Tore. "Natürlich ist das eine schöne Sache, als Trainer bei einem Verein zu fungieren, bei dem man schon als Spieler erfolgreich war. Damit habe ich nebenbei auch die Chance, etwas zurückzugeben."

Auch vor dem Hintergrund des sicheren Abstiegs hat Walther keine Motivationsprobleme: "Wir müssen es weder schlechter noch schöner reden. Der Abstieg steht durch die Insolvenz fest, aber sportlich wollen wir nach der Saison über dem Strich stehen. Außerdem können sich die Spieler hier für höhere Aufgaben empfehlen. Zudem zeigt das auch den Charakter eines Spielers, wenn er sich in einer solch schweren Situation voll reinhängt."

Wie es der Zufall will: Am kommenden Samstag (14. Februar) kommt es zum Wiedersehen mit den Altstädtern. Im Rahmen der Vorbereitung gibt das Team von Christoph Starke seine Visitenkarte beim VFC ab.

 

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