EVP in Schönheide unter Wert geschlagen

Es war mehr drin: Trainer Florian Müller und sein EV Pegnitz sind mit einer Niederlage in Schönheide in die Verzahnungsrunde gestartet. Foto: Andreas Beil

Mit einer achtbaren Leistung ist der EV Pegnitz in die Verzahnungsrunde gestartet. Dennoch mussten die Ice Dogs beim Oberligisten EHV Schönheide 09 eine 0:3 (0:2, 0:0, 0:1)-Niederlage quittieren. Hauptursache für die Auftaktpleite des EVP war die mangelnde Chancenverwertung.

Gerade einmal 48 Sekunden waren gespielt, als der Deutsch-Tscheche Petr Kukla die Führung für die Wölfe vorlegte. Die Ice Dogs ließen sich davon aber nicht sonderlich beeindrucken und spielten munter mit. Dass die Sachsen in der 14. Minute trotzdem mit 2:0 führten – der ehemalige Dresdener Richard Zerbst hatte getroffen –, lag vor allem an ihrer größeren Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse. Außerdem hatte der Pegnitzer Keeper Maximilian Schmidt bei beiden Treffern nicht die beste Figur gemacht.

Viel Einsatzzeit für bisherige Reservisten

Trotz des Rückstands rückte EVP-Trainer Florian Müller nicht von seinem Versprechen ab, Spieler, die bisher nicht so oft zum Einsatz gekommen waren, mit Blick auf die nächste Saison näher an die Mannschaft heranzuführen. So wurden nicht nur Sven Adler und Benjamin Wagner regelmäßig eingesetzt, sondern auch der neu verpflichtete Verteidiger Robin Niedermeier bekam ausreichend Eiszeit.

Im zweiten Drittel bot der Bayernligist dem Oberliga-Schlusslicht immer mehr Paroli, wenngleich es nun auf beiden Seiten nicht mehr so viele Torraumszenen gab. Auf Pegnitzer Seite hatte der Lette Aleksandrs Kercs zwei Mal Pech, als er bei sehenswerten Sololäufen im letzten Moment scheiterte. Waren die rund 100 mitgereisten Pegnitzer Fans unter den insgesamt 500 Zuschauern durchaus mit der Leistung ihres Teams zufrieden, zeigten sich die heimischen Fans im Wolfsbau doch enttäuscht. Sie hatten offensichtlich erwartet, dass ihr EHV Schönheide deutlicher dominieren würde.

Enttäuschter EHV-Anhang

An der Enttäuschung des EHV-Anhangs änderte sich auch im Schlussabschnitt nichts, weil sich Pegnitz weiterhin wacker schlug. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre durchaus der eine oder andere Treffer möglich gewesen. So aber machte erneut Kukla mit einem schön herausgespielten Powerplay-Treffer zum 3:0 alles klar. Die Vorarbeit hatte hier, wie schon beim 1:0, der neu verpflichtete lettische Nationalspieler Vitalijs Hvorostinins geleistet, der insgesamt allerdings nicht so auffällig agierte wie sein Landsmann Kercs auf Pegnitzer Seite.

ore: 1:0 (1.) Kukla (Hvorostinins), 2:0 (14.) Zerbst, 3:0 (58.) Kukla (Hvorostinins – 5 gegen 4);

Strafminuten: Schönheide 6,Pegnitz 8.

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