EV Pegnitz zweimal gegen Peißenberg

Beweglich und flink auf den Beinen: Torwart Jens Braun war zuletzt einer der besten Pegnitzer. Foto: Andreas Beil

Aktuell hat der EV Pegnitz in der Verzahnungsrunde von Bayern- und Oberliga zwar die rote Laterne in der Kabine hängen, doch haben sich die Ice Dogs in den bisherigen Spielen sogar gegen die Oberligisten äußerst respektabel aus der Affäre gezogen. Am Wochenende geht es gleich zwei Mal gegen den Tabellenvierten im Sechserfeld, den TSV Peißenberg – heute (19.30 Uhr) daheim und am Sonntag ab 17 Uhr bei den Oberbayern.

Spielen die Pegnitzer am Wochenende wieder ohne ihren ersten Sturm? Die Frage ist angebracht, weil der Lette Aleksandrs Kercs nach seinem Foul an Babinsky in Höchstadt gesperrt ist und seine Nebenmänner Sergej Hausauer sowie Markus Schwindl weiter an Verletzungen laborieren. Während Kapitän Hausauer diese Woche schon wieder leicht trainiert und dabei seine Einsatzbereitschaft signalisiert hat, ist die Lage bei „Eishockeygott“ Schwindl noch offen.

Immerhin hatte die Mannschaft am vergangenen Sonntag im Spiel beim Oberligisten Höchstadt auch ohne ihre Paradereihe höchsten Respekt verdient, der haushohe Favorit konnte sich erst in der Verlängerung mit 7:6 durchsetzen. Mit dem Rückhalt durch den erneut in Topform agierenden Torwart Jens Braun holte das EVP-Rumpfteam nach einem schnellen Rückstand in bewundernswerter Manier hochverdient einen Punkt. Braun steht deshalb auch heute wieder im Tor, Maximilian Schmidt wird voraussichtlich in Peißenberg auflaufen.

Wieder viele Ausfälle

Der EVP muss aber neben Kercs noch weitere Ausfälle verkraften: Sven Rothemund und Robert Fritsche fehlen aus beruflichen, Spielertrainer Florian Müller aus privaten Gründen. Florian Zeilmann plagen nach seiner langen Verletzung erneut Probleme mit dem Knie, Johannes Runge hat sich das Handgelenk verstaucht, und Benjamin Wagner fällt nach einem Zehenbruch gar für den Rest der Saison aus. Co-Trainer Marco Zimmer wird deshalb bei der Mannschaftsaufstellung improvisieren müssen.

Gegner Peißenberg sieht die zwei Spiele gegen Pegnitz als richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf an. Der TSV hat in der Verzahnung zwar den Oberligisten Schönheide nach Verlängerung und den Bayernliga-Meister Memmingen mit 5:2 geschlagen, unterlag aber dem ESC Dorfen mit 3:6. Den Eishacklern werden in Pegnitz auf jeden Fall der verletzte Fritz Stögbauer, die gesperrten Dejan Vogl (Spieldauerstrafe) und Dominik Ebentheuer (drei Zehn-Minuten-Strafen) sowie der beruflich verhinderte Max Brauer fehlen.

Die Oberbayern wollen auf jeden Fall punkten, streben sie doch den vierten Platz in der Verzahnungsgruppe an, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. In der Bayernliga gewannen sie in Pegnitz 6:3 und daheim gegen den EVP mit 9:1.

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