Erste Erkenntnisse nach Gewaltverbrechen

Am Fronleichnamstag ist in Wunsiedel ein Mord geschehen. Ein 65-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft. Foto: NEWS5/Fricke

Nach dem Gewaltverbrechen an einer Frau in einem Wunsiedler Wohnhaus liegen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft erste Ermittlungsergebnisse vor. Ein 65-jähriger Tatverdächtiger sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Eine Nachbarin hatte die Leiche der Frau am Donnerstagnachmittag, gegen 15.45 Uhr, im Treppenhaus des Zwei-Parteienhauses im Wunsiedler Norden entdeckt. Umgehend nahmen Polizeibeamte die Ermittlungen hinsichtlich eines Gewaltverbrechens auf. Die Tote konnte mittlerweile als die 73-jährige Bewohnerin des Reihenhauses identifiziert werden.

Erste kriminalpolizeiliche Untersuchungen an der Leiche mit Unterstützung eines Rechtsmediziners ergaben, dass auf den Kopf der Frau mit Hilfe eines Werkzeuges massiv Gewalt angewandt wurde, wodurch die 73-Jährige tödliche Verletzungen erlitt. Weitere Erkenntnisse zum Todeszeitpunkt und zu den näheren Umständen soll eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Obduktion bringen.

Tatverdacht gegen den Lebensgefährten Bereits kurz nachdem die Einsatzkräfte am Tatort eingetroffen waren, konnten die Polizeibeamten den 65 Jahre alten Lebensgefährten der Getöteten in deren Wohnung festnehmen. Der deutlich alkoholisierte Mann leistete bei seiner Festnahme keinen Widerstand und wurde noch am Abend kriminalpolizeilich vernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging gegen den 65-Jährigen am Freitagvormittag wegen des Verdachts des Totschlags Untersuchungshaftbefehl. Mittlerweile sitzt er in einer Justizvollzugsanstalt ein.

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