Erst die Bäume, bald die Hecken, dann das Gras Landesgartenschau: Jetzt wird gepflanzt

Nach dem Modellieren, das aus dem Gelände der Landesgartenschau eine große, weitgehend braune Fläche gemacht hatte, kommt jetzt die Farbe: Es wird gepflanzt. Und auch noch ein bisschen Betonbau. Es ist ja schließlich nur noch ein gutes Jahr bis zur Eröffnung.

Der milde Winter hat – zum zweiten Mal in Folge – den Planern und den Männern vom Bau in die Karten gespielt. „Wir sind gerade drüber, Restarbeiten des Erdbaus abzuschließen“, sagt Ulrich Meyer zu Helligen, einer der beiden Geschäftsführer der Landesgartenschau-Gesellschaft. An Stellen, an denen Asphaltwege angelegt werden müssen, etwa zum Panorama-Kabinett Ost, wird auch das gemacht. „Parallel dazu laufen die Betonbauarbeiten an der Seebühne und auch an den Treppen beim Auensee. Am Gastro-Pavillon sind die Leute gerade dabei, den Innenausbau zu machen.“

Deutlich sichtbarer allerdings als diese Arbeiten ist, was aktuell an den Wegen läuft: Die wegbegleitenden Bäume werden gepflanzt. Wie Andreas Trampenau, einer der Bauleiter der Landesgartenschau, im Gespräch mit unserer Zeitung sagt, „werden in der ersten Charge etwa 60 Bäume gepflanzt entlang des Mains und an den Wegen. Weiden, Pappeln, Eichen – Bäume, die auch jetzt schon in der Aue stehen“.

Alle Pflanzungen sollen bis Ende April abgeschlossen sein. Das heißt: Auch die vielen Hecken, die beispielsweise in den Kabinetten stehen werden, müssen bis Ende April gepflanzt sein. Im April, sagt Ulrich Meyer zu Helligen, wird dann damit begonnen, die verschiedenen Gräser anzusäen, die in der Aue stehen werden. Dann beginnt die grüne Phase auf dem Weg zur Gartenschau.

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