Dreitz gewinnt in Schweden

Auf der Radstrecke holte Andreas Dreitz beim Rennen in Jönköping den entscheidenden Vorsprung heraus, den er dann im Laufen noch vergrößern konnte. Foto: Cannondale

Die 70.3-Rennen in Skandinavien liegen Andreas Dreitz. Der Bayreuther gewann nach seinem Sieg in Dänemark nun auch den Wettbewerb in Schweden – vor allem dank eines fulminanten Radfahrens.

Bei der Premiere in Jönköping setzte Martin Bader beim Schwimmen die Bestmarke. Der Österreicher absolvierte die 1,9 km im See Vättern in 23:04 Minuten. Dreitz (SV Bayreuth) war Teil einer Verfolgergruppe, die etwa eine Minute nach dem Führenden aus dem Wasser stieg und auf die 90 km lange Radstrecke rund um Östra Vätterbranterna wechselte.

Auf dem Rad eine Klasse für sich

Nach etwa 20 Kilometern zog der Berliner Florian Seifert das Tempo an und setzte sich an die Spitze des Feldes. Allerdings konnte er diese nicht lange halten. Der Südafrikaner James Cunnama und Dreitz machten ab der Hälfte der Radstrecke mächtig Druck. Auch der belgische Hawaii-Sieger Frederik van Lierde musste abreißen lassen.

Und Dreitz hatte die besten Kraftreserven. Auf den letzten zehn Radkilometern legte er ein phänomenales Finale hin: Der Bayreuther wechselte mit einem Vorsprung von 1:41 Minuten auf Cunnama zum Laufen. Mit fast drei Minuten Rückstand ging der drittplatzierte van Lierde auf die Laufstrecke.

Vorsprung ausgebaut

Während des Halbmarathons baute Dreitz seinen Vorsprung weiter aus und ließ sich den Sieg mit einer Laufzeit von 1:14:22 Stunden nicht mehr nehmen. Nach 3:49:45 Stunden erreichte er als Erster vor van Lierde (3:52:40) und Cunnama (3:53:01) das Ziel.

„Der Sieg fühlt sich sehr gut an“, sagte Dreitz nach dem Rennen. „Ich freue mich unglaublich.“ Nun wird er eine kleine Erholungspause einlegen, bevor er dann die Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Wiesbaden in Angriff nimmt.

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