Dragons landen Überraschungscoup

Ballbesitz Dragons (rechts): Aus dieser Formation heraus entwickelten die Bayreuther einen ihrer zwei Touchdowns gegen die favorisierten Bamberg Phantoms. Foto: Peter Mularczyk

Zum Saisonfinale in der Landesliga Nord haben die Bayreuth Dragons für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Das Bayreuther Team gewann gegen den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer Bamberg Phantoms mit 16:15. Dass sich die dadurch geweckten Hoffnungen auf Platz zwei und die damit verbundene Teilnahme an den Playoffs nicht erfüllten, konnten die Dragons verschmerzen.

Wenigstens einen Tag lang hatte sich die Mannschaft der Trainer Erkut Dayan und Justin Boger über Platz zwei freuen dürfen. Dann aber lösten die Aschaffenburg Stallions die Bayreuther dank ihres deutlichen 30:6-Erfolgs bei den Schweinfurt Ball Bearings auf dem Playoff-Platz ab.

Vor 250 Zuschauern im FC-Stadion starteten die Bayreuther engagiert. Man merkte ihnen an, dass es für sie noch um einiges ging, während die Bamberger lediglich darum bemüht waren, ihre weiße Weste zu wahren. Der erste Angriffsversuch der Gäste wurde umgehend gestoppt, im Gegenzug gelangen den Dragons mit ihrem ersten Ballbesitz gleich ein Touchdown und die 8:0-Führung.

Bamberger gegen mit 15:8 in Front

Noch vor dem ersten Seitenwechsel aber schlugen die Phantoms zurück, sie kamen per Touchdown auf 6:8 heran. Im zweiten und dritten Viertel fanden die Bamberger dann immer besser zu ihrem Spiel. Mit einem weiteren Touchdown und einem anschließenden Fieldgoal übernahmen sie die bis dato verdiente 15:8-Führung.

Bei knapp fünf Minuten Restspielzeit hatten die Gäste dann die Chance zur Vorentscheidung, als sie noch einmal in eine sehr aussichtsreiche Feldposition kamen. Diesmal hielt die Defense der Dragons jedoch stand und verhinderte weitere Gäste-Zähler. Nun hatten die Gastgeber Lunte gerochen und das Momentum dank der vorangegangenen gelungenen Defensivaktionen auf ihrer Seite. Die Bayreuther arbeiteten sich nun konsequent über das Feld und erzielten innerhalb nur weniger Sekunden Spielzeit den so wichtigen Anschlusstouchdown zum 14:15.

Nun hing alles vom Zusatzversuch ab. Als Moritz Weiss diesen mit einem kraftvollen Lauf durch die Mitte in der Endzone beendete und sein Team mit 16:15 in Front brachte, hielt es keinen Bayreuther Fan mehr auf seinem Sitzplatz. Die wenigen Sekunden Restspielzeit reichten den Bambergern nicht mehr, um noch einmal zurückzuschlagen.

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