Der Abstieg droht Bei Young Volleys schwindet die Hoffnung

Da nutzte Fanny Gnade (rechts) einmal erfolgreich eine der individuellen Schwächen im Unterhachinger Block – am Ende geschah das aber viel zu selten, so dass die 0:3-Niederlage der Young Volleys nicht zu verhindern war. Foto: Peter Kolb

Volleyball. Im Lager der N.H. Young Volleys wird man sich wohl mit dem Abstieg aus der Damen-Regionalliga Süd-Ost anfreunden müssen. Trotz einer ansprechenden Leistung musste sich das Team aus Neudrossenfeld und Hollfeld dem neuen Spitzenreiter TSV Unterhaching wie im Hinspiel 0:3 (16:25, 24:26, 19:25) geschlagen geben. Für den Tabellenvorletzten ist dadurch der Relegationsplatz vier Spieltage vor Saisonschluss schon fast unerreichbar geworden.

„Im Hinspiel hatten wir durch die extreme Unterhachinger Dominanz in Aufschlag und Angriff keine Chance gehabt. Die zwei Elemente hatten wir dieses Mal nahezu vollständig im Griff“, freute sich im Nachhinein Trainer Marc d’Andrea. Doch letztlich machte die eigene Aufschlagfehlerquote dem Team einen dicken Strich durch die Rechnung. „Aber die Motivation, der Wille und die Bereitschaft waren da“, lobte der Coach. Und diesen Elan will man am kommenden Sonntag um 13 Uhr beim SV Esting (6.) zeigen.

Im Angriff will nichts mehr gelingen

Der erste Satz startete auch wie erhofft mit einer 4:1-Führung. Doch dann wollte im Angriff fast nichts mehr gelingen, die Gäste entschieden den ersten Durchgang 25:16 für sich. Auch im zweiten Satz setzten sich die Young Volleys erst einmal ab. Wieder ermöglichte die durchgängig gute Annahme um Libera Kristina Böhmer dem Zuspiel, den gegnerischen Block auszuspielen. Doch wie zuvor brachte sich das Team selbst in Schwierigkeiten. Flüchtigkeitsfehler im Block und das hohe Aufschlagrisiko der Hachinger drehten den Satz. Die Young Volleys mussten sich mit 26:24 geschlagen geben.

Zu viele Fehler beim Aufschlag

Im dritten Abschnitt agierten die Young Volleys in der Defensive in veränderter Formation, anfangs sogar mit Erfolg. Aber beim Aufschlag unterliefen zu viele Unzulänglichkeiten. „Das Aufschlagrisiko war hoch“, gab der Trainer zu. „Das musste aber sein.“ Am Ende hatte sein Team mit 19:25 das Nachsehen. „Ich bin unsäglich frustriert“, gestand d’Andrea: „Ich glaube nicht, dass die Unterhachinger damit gerechnet haben, dass sie sich so sehr nach unserem Spiel richten müssen. Wir hätten nur noch die individuellen Schwächen im Block ausnutzen müssen und uns wäre eine Sensation geglückt. In drei entscheidenden Phasen ist uns das aber überhaupt nicht gelungen, obwohl unsere Annahme dort hervorragend vorne stand.“

 

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