Chancenlos im Derby Haspo-Damen verlieren bei HSG Fichtelgebirge 21:26

Kein Durchkommen gab es in dieser Szene für die Bayreutherin Kristina Hall (vorne) gegen die kräftig zupackende Lena Gluth von der HSG Fichtelgebirge. Foto: Peter Perzl

HANDBALL. Der von Ausfällen geplagte Damen-Bayernligist Haspo Bayreuth (5.) musste sich im prestigeträchtigen Oberfrankenderby bei der HSG Fichtelgebirge (9.) nach einer umkämpften Begegnung in Marktredwitz mit 21:26 (9:13) geschlagen geben. Dabei lag die Mannschaft der beiden Trainer Matthias Starz und Felix Rockenmayer nie in Führung und zog somit auch verdient den Kürzeren.

„Wir haben den heute geforderten Kampf leider erst ab der 20. Minute angenommen. Und da hatte sich die HSG schon ein ordentliches Polster erarbeitet“, haderte Starz nach der Partie und ergänzte: „Uns war klar, dass wir bei unserer aktuellen Personalsituation nicht als Favorit ins Spiel gehen. Trotzdem ist eine Derbyniederlage immer sehr ärgerlich.“

Die Anfangsphase dominierten sofort die Fichtelgebirglerinnen. Zu oft brachte Haspo Bayreuth bei teils besten Chancen den Ball nicht im gegnerischen Tor unter und so liefen die Gäste bereits beim 2:6 (11.) einem deutlichen Rückstand hinterher. Beim 4:10 (20.) war der Rückstand bereits auf sechs Tore angewachsen, ehe Haspo bis zur Halbzeit zeigte, was trotz der Ausfälle ihre Toptorjägerinnen Kim Koppold, Lorraine Hellriegel und Luisa Sturm in ihnen steckt und bis auf 9:13 verkürzten.

Nie weniger als drei Tore

In der zweiten Hälfte kämpften die Bayreutherinnen dann durchgängig um den Anschluss, konnten den Rückstand jedoch nie weiter als bis auf drei Tore verringern. Nach dem letzten Aufbäumen beim Stand von 19:22 (57.) schafften die routinierteren Gastgeberinnen spätestens beim 19:24 (58.) die endgültige Entscheidung und triumphierten letztendlich verdient mit 21:26.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit den ein oder anderen Fehler zu viel gemacht um letztendlich noch die Wende zu schaffen“ analysierte Starz und ergänzte im Hinblick auf die nächsten Spiele: „Unsere Personalsituation wird bis Weihnachten leider sehr angespannt bleiben. Trotzdem wollen und können wir beide Spiele zu unseren Gunsten entscheiden und werden dafür in den nächsten Wochen hart arbeiten.“

Haspo Bayreuth: Bauer, Goetjes – Lenhardt, Kutzschmar, Peter (6 Tore), Hall, Ruckriegel (4/1), Lindner (1), Haberkorn, Stöcker (7/2), Duchon (3), Siebert.

 

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