Bürgermeisterwahl im Ahorntal Kandidatenduell beim Kurier-Wirtshausgespräch

Die Kandidaten Stephan Wickles (links) und Florian Questel. Fotos: red

KIRCHAHORN. Das verspricht spannend zu werden. Davon sind zumindest viele Ahorntaler überzeugt. Sie wählen am Sonntag, 17. Februar, einen neuen Bürgermeister. Zwei Kandidaten bewerben sich um dieses Amt – beide stellen sich am Dienstag (12. Februar), beim Kurier-Wirtshausgespräch im Gasthof Fränkische Schweiz in Kirchahorn vor.

Es ist der einzige Termin, bei dem Stephan Wickles von der Wahlgemeinschaft Ahorntal und Florian Questel von den Grünen direkt aufeinandertreffen. Sie haben in den vergangenen Wochen eine ganze Reihe von Wahlkampfveranstaltungen absolviert, diese waren durch die Bank gut bis sehr gut besucht, wie sie sagen.

So fing das alles an

Nötig wurde die Neuwahl durch den Rücktritt von Bürgermeister Gerd Hofmann aus gesundheitlichen Gründen im September. Dieser Schritt löste eine Kettenreaktion aus: Als der Gemeinderat die Probezeit für den geschäftsleitenden Beamten nicht verlängert hatte, traten auch der Zweite und der Dritte Bürgermeister zurück. Die Kommune war somit mehr oder minder führungslos, das Landratsamt übernahm für einige Wochen die Regie, bis mit Johannes Knauer ein neuer zweiter Bürgermeister gekürt wurde.

Hofmanns Nachfolger erwarten dicke Bretter, die es zu bohren gilt. Liegen doch mehrere Großprojekte auf Eis. Wie der weitgehend fertiggeplante Neubau eines Rathauses. Oder der Abriss der alten Schule in Körzendorf und die Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses an gleicher Stelle. Und er trifft auf einen Gemeinderat, in dem sich seit einigen Monaten so etwas wie eine Lagerbildung andeutet.

Um Fragen wie diese geht es

Was steht für den Fall der Wahl ganz oben auf der Prioritätenliste? Wie lässt sich wieder mehr Einigkeit im lokalen Politgeschehen herstellen? Wie lässt sich das Ahorntal noch attraktiver gestalten als es schon ist? Unter anderem um Antworten auf diese Fragen wird es heute Abend unter der Moderation von Stefan Brand, Koordinator der Kurier-Regionalredaktion, gehen.

Das soll das Ergebnis sein

Ziel des Abends ist es in erster Linie, auf einer sachlichen Ebene den Blick in die Zukunft zu richten – und nicht, Turbulenzen aus der Vergangenheit in die Tiefe gehend aufzuarbeiten und damit nachzukarteln. Was nicht bedeutet, dass sie völlig ignoriert werden sollen.

Auch das Publikum hat die Möglichkeit, mit schriftlich formulierten Fragen an die Bewerber an diesem Wirtshausgespräch mitzuwirken. Auf jedem Tisch werden dazu Blöcke und Stifte verteilt. Die Fragen werden dann im Verlauf des Abends an die Kandidaten gestellt. Die Veranstaltung im Gasthaus Fränkische Schweiz beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Sie soll maximal zwei Stunden dauern. sbr

 

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