Brand am Umspannwerk

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste waren vor dem Gelände des abgesperrten Umspannwerks zur Untätigkeit gezwungen, bis Bayernwerk-Mitarbeiter aus Eschenbach kamen. Foto: Brigitte Grüner

Viel Aufregung, aber zum Glück nur geringer Sachschaden waren die Folge eines Kabelbrandes im Umspannwerk nahe  Nitzlbuch. Ein großes Aufgebot an Feuerwehrleuten und Rettungskräften rückte an, war aber vor dem abgesperrten Bayernwerk-Gelände zur Untätigkeit gezwungen.

„Hochspannung – Lebensgefahr“. Die Schilder am Tor und am Zaun sind eindeutig. Selbst die erfahrensten Feuerwehrleute hatten ein ungutes Gefühl. Ohne Fachleute vom Bayernwerk werde er keinen Aktiven auf das Betriebsgelände schicken, erklärte Peter Deiml.

Technischer Defekt

Zusammen mit zwei Polizeibeamten, Kreisbrandmeister Hans Sperber, den Besatzungen von zwei Rettungsfahrzeugen und rund 30 Feuerwehrleuten aus Auerbach und Nitzlbuch beobachtete der Kreisbrandinspektor, wie die Flamme an der Leitung mal blau, mal rot aufflackerte. Alarmiert wurden die Rettungskräfte kurz vor 14.30 Uhr von einer aufmerksamen Anwohnerin.

Ursache war offenbar ein technischer Defekt auf einem 20.000-Volt-Mittelspannungskabel, erklärte Bayernwerk-Pressesprecher Christian Martens. Diese Störung wurde bei der Netzleitstelle in Neunburg/Wald angezeigt. Die dortigen Mitarbeiter informierten eine Servicegruppe, die den Kabelbrand löschen konnte. Manuell sei dann auf einen anderen Transformator umgeschaltet worden. Das defekte Kabel muss nun repariert werden, der entstandene Sachschaden halte sich in Grenzen.

Im Umspannwerk Nitzlbuch wird der Strom aus 110-KV-Leitungen mit Hilfe von Transformatoren auf 20.000 Volt reduziert und dann weiter verteilt. Seit Herbst 2014 funktioniert dies unterirdisch. Der Strom aus Nitzlbuch geht nicht nur in das Auerbacher Gemeindegebiet. Einen Stromausfall habe es durch den Brand nicht gegeben, so Martens.

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