Berger: Karriersprung in der Volksmusik

Luis Berger mit den Veranstaltungsplakaten vom „Internationalen Alpen Grand Prix“ und der „Goldenen Alpenkrone“. Foto: Gisela Kuhbandner

Eine Fahrkarte nach Meran wäre genial“ hatte sich Luis Berger, geboren und aufgewachsen in Mehlmeisel, vor dem Vorentscheid zum Internationalen Alpen Grand Prix gewünscht. Jetzt bekam er sogar noch eine weitere hinzu: Hat es doch der Musiker gleich zweimal in das Finale der Sparte Volksmusik geschafft: am 13. Oktober in Meran und am 18. November bei der „Goldenen Alpenkrone“ in Ainring im Berchtesgadener Land.

„Der Internationale Alpen Grand Prix“ ist seit 25 Jahren ein fester Bestandteil in der Volksmusikszene. Mittlerweile lebt Berger im hessischen Bad Vilbel. In seiner Heimat Mehlmeisel kennt man ihn noch unter dem Namen Roland Kastner. Vor einigen Jahren hat Berger den Wettbewerb um den besten Skiliftsong an den Klausenliften in Mehlmeisel gewonnen.

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Den Sprung ins Finale in Meran hat der Vollblutmusiker mit dem Lied „Das Leben ist koa Wunschkonzert“ geschafft. Als durchsickerte, dass er in Meran antritt, bekam er eine Anfrage, ob er sich vielleicht auch bei der „Goldenen Alpenkrone“ bewerben möchte. Das ist ein Musikwettbewerb, der speziell den volkstümlichen Sektor abdeckt und sich aus der Stauferkrone entwickelt hat. Diese wiederum, wird seit Jahren im deutschen Schlager als „Sprungbrett“ gesehen und genießt bei Insidern ein sehr hohes Ansehen“ so Berger. Moderiert und begleitet wird die Veranstaltung von Stefan Mross.

Ein Spruch dient als Vorbild für ein Lied

Für diesen Wettbewerb sei allerdings ein neues Lied erforderlich. Bereits veröffentlichte Titel dürfen nicht vorgetragen werden. So holte Luis Berger den Song „It’s nice to be a Preiss, but it’s higher bist a Bayer“ aus der Schublade. Dieser altbekannte bayerische Spruch animierte ihn schon vor Jahren zu einem Lied, das seitdem allerdings nur in der Ideenmappe schlummerte.

Als Produzent für den Titel, „der natürlich mit einem gewissen Augenzwinkern gesehen werden muss“, so der Musiker, konnte Walter Wessely von den Sunshine-Studios aus der Nähe von Graz gewonnen werden, der seit Jahrzehnten mit vielen Größen aus der Musikwelt, wie „Oldie“ Ted Herold, den „Kastelruther Spatzen“ und vielen anderen, zusammenarbeitet.

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