Bayreuther Bauunternehmer stirbt nach schwerer Krankheit Gerhard Markgraf ist tot

Der Bayreuther Bauunternehmer Gerhard Markgraf ist am vergangenen Wochenende nach langer und schwerer Krankheit gestorben. Er wurde 83 Jahre alt.

Nach dem Tod seines Vaters Wilhelm, der die Firma 1932 in Eger gegründet hatte, übernahm Gerhard Markgraf im Jahr 1965 das Unternehmen und baute es zur größten Baufirma der Region auf. In den 1980er Jahren siedelten der Firmensitz und die Hauptverwaltung von Immenreuth nach Bayreuth über. Nach der deutschen Wiedervereinigung hatte die Firma Markgraf sieben Standorte, verteilt über den südostdeutschen Raum.

Schon im Jahre 1979 erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. 1984 ernannte ihn die Gemeinde Immenreuth zum Ehrenbürger. Die IHK Oberfranken verlieh ihm im gleichen Jahr ihre Ehrenmedaille.

Großes Verdienstkreuz

Bereits 1986 überreichte ihm Franz-Josef Strauß den Bayerischen Verdienstorden und die Universität Bayreuth würdigte seine Leistungen zu ihrer Gründung mit der Ernennung zum Ehrensenator. 1996 verlieh ihm die Technische Universität München den Akademischen Titel Dr. Ing. E.h. und im Jahre 2002 erhielt er aus den Händen von Ministerpräsident Stoiber im Namen des damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau das große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Diese vielen Auszeichnungen waren neben der Wertschätzung als Unternehmer die Würdigung seiner Leistungen in der Ausübung seiner zahlreichen Ehrenämter. „Nicht nur Geld zu geben, sondern Zeit zu erübrigen für die Dinge, die auch immaterielle Werte schaffen, ist bedeutsam“, war sein Prinzip.

Gerhard Markgraf starb am Wochenende im Alter von 83 Jahren.

red

 

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