Studieren mit Kind: Wie eine Mutter den Spagat schafft Zwischen Hörsaal und Krippe

18.04.2013, Bayreuth, Kinderkrippe Frankengutstraße, Alena Hubach mit Sohn Jona, Foto: Andreas Harbach, ha

BAYREUTH Von Andrea Franz Eine Stunde Schlaf musste genügen. In der Prüfungszeit ging Studentin Alena Hubach an ihre Grenzen. Denn neben dem Lernpensum für sechs Klausuren wartete auf die 25-Jährige noch eine andere verantwortungsvolle Aufgabe: Jona, drei Jahre alt.

Alena studiert Geoökologie an der Universität in Bayreuth. Im vierten Semester dann die Überraschung: Sie wurde ungeplant schwanger. Kein Geld, mitten in der Ausbildung, das Ende der Karriere vor Augen? Von Panik keine Spur. „Ich dachte keinen Moment ans Abbrechen“, sagt Alena.

Sie schnaufte einmal tief durch und machte sich auf den Weg zur Frauenbeauftragten der Uni, um sich über ihre Möglichkeiten zu informieren. „Ich ging strahlend wieder raus.“ Denn während des Studiums Mutter zu werden, bedeutet keinesfalls das Ende der Ausbildung.

Ihre Schwangerschaft nutzte Alena, um möglichst viel vorzuarbeiten – bis Jona Ende des fünften Bachelor-Semesters zur Welt kam. Während Manuel, Alenas Freund und Jonas Vater, weiter an der Uni Chemie studierte, arbeitete die junge Mutter die nächsten eineinhalb Jahre von zu Hause aus, machte ihren Bachelorabschluss und konnte viel Zeit mir ihrem Kind verbringen.

Doch dann kam der Master. Und mit ihm Vorlesungen an der Uni, die Alena besuchen musste.

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie in der Donnerstagsausgabe (2. Mai) des Kuriers.

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