Bayerns Beste kämpfen in Neubau

Premiere in Neubau: Das Landesfinale im Langlauf für "Jugend trainiert für Olympia" fand erstmals im Skistadion Neubau und damit erstmals in Oberfranken statt. 220 Schüler aus ganz Bayern gingen an den Start. Foto: Andreas Munder

Wettkampfatmosphäre am Skistadion Neubau ist nichts Ungewöhnliches. Doch diesmal ist es eine Premiere: Zum ersten Mal findet der Landesentscheid des Nachwuchswettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" im Skilanglauf in Oberfranken statt. Mit dabei: junge Leute von vier Schulen aus der Region. Am Dienstag war erster Wettkampftag, am Mittwoch ist der Abschluss mit Siegerehrung. Die besten gehen zum Bundesentscheid nach Nesselwang.

Rund 220 Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 9 aus ganz Bayern sind von Montag bis Mittwoch im hohen Fichtelgebirge. Gastgeber für den Bezirksentscheid war der Skiclub Neubau schon mehrfach. Vor Jahren sollte schon mal ein Landesentscheid in Neubau stattfinden, doch der fiel dem Schneemangel zum Opfer. Diesmal hat es geklappt. Die Fäden für die Organisation laufen zusammen bei Ina Thieme, und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht. Sie ist Bezirksschulobfrau und Sportwartin beim WSV Oberwarmensteinach, der mit dem SC Neubau den größten Teil der rund 50 Freiwilligen stellt, die rund um die dreitägige Veranstaltung im Einsatz sind.

Die Generalprobe für den Landesentscheid war der Bezirksschultag 2016 in Neubau. Und als es an die Vergabe des Landesentscheides ging, habe man sich gesagt: "Das können wir auch", so Ina Thieme. "Bisher ist alles toll gelaufen", so ihre vorläufige Bilanz am Dienstag, "wir haben nur positive Rückmeldungen bekommen von Schülen wie Betreuern." Da passt auch ins Bild, dass es am ersten Wettkampftag lediglich eine Leichtverletzte mit einem umgeknickten Fuß gab, um die sich die Bergwacht kümmerte. Formaler Veranstalter des Landesentscheides ist das Bayerische Kultusministerium, die Landesstelle für Schulsport und die Regierung von Oberfranken.

Aus der Region hatten sich fünf Mannschaften aus vier Schulen qualifiziert: die Mittelschule Weidenberg, die Jacob-Ellrod-Schule aus Gefrees, die Sigmund-Wann-Realschule aus Wunsiedel (die auch von Fichtelbergern und Mehlmeislern besucht wird) und das Gymnasium Münchberg (mit Teilnehmern aus Gefrees und Bischofsgrün). Die einheimischen Schüler mussten gegen starke Konkurrenten vor allem aus Ober- und Niederbayern antreten, aber nach den Wettkämpfen vom Dienstag - 40 Mannschaften waren in sechs Klassen gestartet - ist nicht ausgeschlossen, dass am Mittwoch bei der Siegerehrung gegen halb zwölf Uhr auch jemand aus der Region mit auf dem Treppchen steht. Die fünf Buben der Realschule Wunsiedel belegten den siebten Platz in ihrer Klasse, die sieben Mädchen vom Gymnasium Münchberg kämpften sich auf den vierten Rang vor (beste Platzierung aller Schulmannschaften aus der Region). Die drei Buben aus Weidenberg belegten den fünften Platz, die drei Mädchen von der Gefreeser Realschule den siebten Rang, die sechsköpfige gemischte Mannschaft aus Münchberg kam auf Rang sechs.

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