Autohupe im Dauerbetrieb

Symbolfoto: dpa

Am Neujahrsmorgen gegen 3 Uhr wurden die Anwohner in der Breiten Straße durch lautes und anhaltendes Hupen eines dort abgestellten Autos gestört.

Da der Besitzer des Wagens nicht erreicht werden konnte, wurde versucht, die Hupe mit einigen Hilfsmitteln provisorisch zum Schweigen zu bringen, was zunächst auch gelang.

Gegen 4 Uhr ging dann die erneute Mitteilung einer Anwohnerin bei der Polizei ein, dass nun wiederum das ohrenbetäubende Hupen zu hören sei.

Aufbrechen oder abschleppen?

Daraufhin holten die Polizeibeamten den Rat eines Autohändlers ein, der sagte, dass der Wagen aufgebrochen werden müsse, um den Krach abzustellen. Nachdem weitere Bemühungen, den Halter in umliegenden Pensionen beziehungsweise Hotels aufzutreiben, fehlschlugen, beauftragten die Polizisten schließlich einen Abschleppdienst, um die Lärmquelle entfernen zu lassen.

Kurz vor dem Abtransport erschien aber doch noch der 62-jährige Autobesitzer, dem sein Fahrzeug wieder übergeben wurde. Er vermutete, dass eine elektronische Störung den Dauerbetrieb der Hupe verursacht hatte, da in seinem Auto keine Alarmanlage eingebaut war.

red

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