Ausnahmegenehmigung US-Armee durfte ab 4 Uhr morgens schießen

Die Range 213 auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Foto: Archiv/Brigitte GruenerDatum: 180507

GRAFENWÖHR. Schießzeiten ab 4 Uhr morgens – unter anderem solche Ausnahmegenehmigungen hat das Bundesverteidigungsministerium der US-Armee auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr von Januar 2017 bis Mitte März 2019 erteilt.

In dem Zeitraum wurden neun Ausnahmeanträge gestellt und auch erteilt. Das ist Ergebnis einer Bundestagsanfrage des Regensburger Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt (Grüne).

2009 bis 2016 keine Ausnahmen

Die US-Streitkräfte hätten die Anträge damit begründet, dass sie die Ausbildung und Einsatzbereitschaft ihrer und verbündeter Streitkräfte sicherstellen müssten, um die Bündnisverpflichtungen in Umsetzung des im September 2014 beschlossenen „Nato Reaction Plan“ erfüllen zu können, teilte das Ministerium mit. Von 2009 bis 2016 seien keine Ausnahmegenehmigungen beantragt worden. Die Genehmigungen betreffen jeweils die Zeiträume 14 bis 23 Uhr, 4 bis 8 Uhr, Mitternacht bis 1 Uhr, 4.30 bis 8 Uhr, 6 bis 8 Uhr sowie 14 bis 23.59 Uhr. Beantragt wurden sie für insgesamt 20 Tage. „Auch Schießzeiten am Wochenende sind verlängert worden. Die ohnehin kaum erträgliche Belastungssituation durch Lärm am Truppenübungsplatz wurde damit weiter verschärft“, erklärte Schmidt.

 

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