ASC Bindlach ist die Spitze los

Einen klaren Sieg feierte der Bindlacher Philipp Adler (rotes Trikot) gegen seinen Auer Kontrahenten Hasan Soykan. Doch die knappe 17:18-Niederlage war dennoch nicht zu verhindern. Foto: Peter Mularczyk

Der Start in die Rückrunde der Oberliga ist dem ASC Bindlach daneben gegangen: 17:18 zog das Team von Trainer Matthias Fornoff auf eigener Matte gegen den ASV Au/Hallertau den Kürzeren und büßte zudem durch diese vermeidbare Niederlage die Tabellenführung ein.

Die als Schlusslicht angereisten Oberbayern machten es den Bindlachern nicht einfach. Je fünf Siege auf beiden Seiten lassen Rückschlüsse auf den spannenden Kampfverlauf zu. Ein Bindlacher Gesamtsieg wäre möglich gewesen, doch da der Bindlacher Punktegarant Pedro Jesus Mejias Rodriguez immer noch nicht die nötige Freigabe vom Weltverband erhalten hat, mussten hier wieder die Nachwuchstalente Dominik Rümpelein und Nikolas Geldner ran. Beide bemühten sich sehr, mussten am Ende aber jeweils eine Schulterniederlage hinnehmen.

Auf die Sieggaranten Kevin Adler (66 kg, griechisch-römisch), Bastian Hoffmann (71 kg, Freistil), Philipp Adler (80 kg, griechisch-römisch) und Marcel Fornoff (75 kg, Freistil war auch in diesem Duell wieder Verlass. Sascha Büchner kam kampflos zur vollen Punktzahl.

Enttäuscht zeigte sich ASC-Trainer Fornoff, was die Leistung von Vlad Boeriu anging: „Eine so hohe Niederlage zu kassieren, darf diesem Sportler nicht passieren“, wetterte der Übungsleiter, für den das 0:4 ein Schlüsselkampf zur Niederlage war. „Und wenn Bastian Hoffmann mehr meine vorgegebene Marschrichtung umgesetzt hätte, könnte auch hier ein Überlegenheitssieg auf unserer Habenseite stehen.“ Auch Andre Schmidt (130 kg, Freistil), der angeschlagen in den Kampf gegangen war, konnte nicht die gewünschte Leistung abrufen und musste sich am Ende dem starken Ungarn Rafael Toth mit 0:2 geschlagen geben.

Nach dem Kampf machte Fornoff einen eher unzufriedenen Eindruck: „Manchmal muss man auch an seine Grenzen gehen, um einen Sieg zu erzielen, schön ringen alleine hilft nicht immer“, grantelte der Trainer.

Bereits heute gibt der ASC seine Visitenkarte beim neuen Tabellenletzten TSV Burgebrach ab. „Hier gibt es keine Ausreden“, so Fornoff, der einen deutlichen Sieg von seiner Mannschaft erwartet.

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