Acht Wochen nach Beginn liegt die Landesgartenschau gut im Rennen - Ziel: 750.000 Besucher Nürnbergerin macht die 300.000 voll

Blumen schon vor der Gartenschau: Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe (links) begrüßte zusammen mit Dagmar Voß (Zweite von rechts) und Roland Albert (rechts) die Nürnbergerin Susanne Hübner und ihren Lebensgefährten Horst Wegener. Susanne Hübner ist die 300.000 Besucherin der Landesgartenschau in Bayreuth. Foto: Andreas Harbach

Blumen schon vor dem Eingang statt Blumen erst ein paar Meter nach dem Eingang: Mit einem Empfang überraschten die Verantwortlichen der Landesgartenschau in Bayreuth und die Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe die Nürnbergerin Susanne Hübner. Sie ist die 300.000. Besucherin der Landesgartenschau in Bayreuth. Am Montag gegen 12.30 Uhr hatte sie ihre Tageskarte eingelöst.

"Total überrascht", sagt Susanne Hübner im Gespräch mit unserer Zeitung, sei sie gewesen. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Horst Wegener, Garten-Fan und Hobbygärtner wie sie auch, hatte sich Susanne Hübner am Vormittag auf den Weg gemacht. "Mit dem Auto. Und gezielt zur Gartenschau. Wir waren schon auf einigen Landes- und Bundesgartenschauen."

Angetan von den Blumen und dem Roten Main

Rund zwei Stunden nach der offiziellen Begrüßung mit "einem wunderschönen Blumenstrauß und einem Bocksbeutel", wie Susanne Hübner sagt, haben die beiden gerade einmal die Hälfte der Gartenschau geschafft. Zeit für ein erstes Fazit: "Wir sind ja schon öfter enttäuscht worden bei den besuchen solcher Veranstaltungen. Hier ist das anders. Die Blumen sind sehr schön arrangiert, die Beete sind gut beschriftet. Das haben wir woanders schon ganz anders erlebt", sagt Susanne Hübner. Der Wechsel zwischen weiter Fläche und kleinen Gartenräumen gefällt Susanne Hübner und Horst Wegener. "Viele schöne Gartenidee, auch der Rote Main gefällt uns sehr gut." Gut möglich, dass Susanne Hübner "noch einmal mit Freundinnen herkomme nach Bayreuth. Oder wir kommen auch zu zweit noch einmal her, wenn die Pflanzen sich verändert haben".

Bayreuth ist anders

Wiederkommen. Das ist auch ein Stichwort, das Dagmar Voß, die Geschäftsführerin der Landesgartenschau-GmbH, als einen spannenden Aspekt der Landesgartenschau in Bayreuth erwähnt. Auf Anfrage unserer Zeitung sagt sie: "Das habe ich in der Art noch nirgends anders erlebt. Selbst wenn das Wetter den Tag über schlechter wird und es zu regnen beginnt: kaum ist der Regen abgezogen, ist das Gelände wieder voll." Normalerweise habe eine Landesgartenschau einen Rhythmus im Tagesverlauf: "Morgens kommen die Menschen oft in Bussen, gegen den späteren Nachmittag leert sich das Gelände dann nach und nach. In Bayreuth ist das anders: Am Nachmittag ist das Gelände oft noch einmal richtig voll." Die Bayreuther, speziell die, die eine Dauerkarte haben, scheinen es auszunutzen. Nach der Arbeit drehen sie schnell noch eine Runde in der Wilhelminenaue.

"Es läuft hervorragend"

Dagmar Voß bleibt trotz der schon nach zwei von sechs Monaten erreichten Marke von 300.000 Besuchern dabei. Das Ziel von 750.000 Besuchern das sie vor Beginn der Gartenschau ausgegeben hat, will sie nicht nach oben korrigieren. "Dass wir nach acht Wochen diesen Wert erreicht haben, ist allerdings schon sehr gut." Zumal das Wetter bislang alles andere als verlockend war: Erst war es zu kalt, dann deutlich zu nass. "Dafür", sagt Voß, "läuft es wirklich hervorragend".

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