40000 Besucher bei der Motorrad-Sternfahrt

Die Motorrad-Sternfahrt 2017 in Kulmbach. Foto: Polizei

"Ankommen statt umkommen" – das ist das jährliche Motto der Kulmbacher Motorradsternfahrt. Sicher angekommen sind an diesem Wochenende knapp 40.000 Motorradfahrer und -begeisterte im Biker-Mekka Kulmbach. Das sonnige Wetter und die milden Temperaturen lockten nicht nur Tausende Zweiradfreunde auf das Gelände der Kulmbacher Brauerei, sondern auch viele Schaulustige.

„Die traditionelle Motorradsternfahrt nach Kulmbach ist ein wichtiger Programmpunkt in unserem Verkehrssicherheitsprogramm 'Bayern mobil – sicher ans Ziel' und eine lieb gewonnene Tradition“, sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, der beim Korso durch die Innenstadt dabei war. „Wir setzen auf mehr Vernunft bei den Motorradfahrern, eine höhere Aufmerksamkeit bei den Autofahrern und eine noch bessere gebaute Verkehrssicherheit."

Motorrad-Korso durch die Innenstadt als Höhepunkt

Von den bayernweit über 30 Abfahrtsorten starteten am Sonntagmorgen die Motorradsternfahrer, darunter auch Fahrlehrer, Rot-Kreuz-Mitarbeiter und Polizisten, in Richtung der heimlichen Hauptstadt der Biker in Bayern. Gegen 12 Uhr setzte sich der Motorradkorso mit über 2.000 Bikern durch die Innenstadt in Bewegung, wie das Polizeipräsidium Oberfranken in einer Presseerklärung mitteilt. Rund 100 Polizeimotorräder von 19 verschiedenen Delegationen aus dem In- und Ausland sorgten im Korso für ein Meer aus Blaulichtern in Kulmbach.

Um 13 Uhr eröffneten Innenminister Herrmann, der oberfränkische Polizeipräsident Alfons Schieder und der Kulmbacher Bürgermeister Henry Schramm die Veranstaltung. „Knapp 40.000 Besucher aus Nah und Fern – das ist sensationell", sagte Markus Stodden, Vorstandssprecher der Kulmbacher Brauerei. 

Prävention, Spaß und Gewinne

Neben dem etablierten Mitmach-Parcours zur Verkehrssicherheit freute sich dieses Jahr auch die sogenannte Sicherheitsbühne über viele Besucher. „Die Sicherheitsbühne lockte mit ihren kurzweiligen Beiträgen zu verkehrsrelevanten Themen die Besucher an, sorgte aber auch mit vielen praktischen Übungen für einige Aha-Erlebnisse“, fasst Johannes Schaller, Organisator der Kulmbacher Motorradsternfahrt zusammen. red

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