3:6 - Pegnitzer nutzen ihre Chance nicht

Stark spielte der Pegnitzer Markus Schwindl (Mitte) am Freitag in Miesbach - Szene aus dem Hinspiel gegen TEV-Spieler Klaus Kathan. Foto: Andreas Beil

Alles lief am 23. Spieltag der Bayernliga für den EV Pegnitz, aber die Ice Dogs konnten die Steilvorlage nicht nutzen. Die Lage im Kampf um Rang acht hat sich am Freitagabend nicht verändert, weil die EVP-Rivalen Moosburg, Geretsried und Passau allesamt verloren und auch die Oberfranken beim TEV Miesbach leer ausgingen – 3:6 (0:0, 1:4, 2:2).

Die Ice Dogs spielten ohne ihren Topscorer Aleksandrs Kercs (Heimaturlaub in Lettland), aber mit Markus Schwindl (trotz Oberschenkelverletzung). Sie schafften es, den Tabellenzweiten zunächst vom eigenen Tor fernzuhalten. So dauerte es immerhin zehn Minuten, bis es erstmals brenzlig wurde, als Maximilian Müller einen Schlenzer nicht festhalten konnte und der Puck in Richtung Tor kullerte. In letzter Sekunde konnte aber ein Verteidiger die Scheibe von der Linie kratzen. Ansonsten passierte im ersten Durchgang wenig Aufregendes.

Nach 45 Sekunden der Ausgleich

Im Mitteldrittel erhöhte Miesbach die Schlagzahl deutlich und stellte den Gast damit vor große Probleme. Doch die 1:0-Führung währte nur 45 Sekunden, dann stürmte Schwindl ins TEV-Drittel und legte quer auf Sergej Hausauer. Als dessen Schuss von der Bande zurückprallte, schaltete wiederum Schwindl am schnellsten und tanzte beim 1:1 auch noch Nationaltorhüterin Franziska Albl aus.

Aufwind gab dieser Erfolg den Ice Dogs nicht. Drei Schlagschüsse binnen fünf Minuten sorgten für einen klaren Miesbacher Vorsprung. Als der neue Tabellenführer in der 45. Minute in Unterzahl auf 5:1 davonzog, war die Vorentscheidung gefallen, auch wenn die Gäste unmittelbar danach durch Stephan Schmidt und Stefan Hagen noch einmal bis auf 3:5 herankamen.

Respektable Leistung

Für eine Wende indes reichte es vor den etwa 300 Zuschauern nicht mehr, dafür war Miesbach einfach zu stark. Pegnitz bot trotzdem eine respektable Leistung, allen voran Markus Schwindl, der vor Kampfgeist nur so sprühte und sich selbst mit zwei Scorerpunkten belohnte.    rr

Tore: 1:0 (23.) Amann (Feuerreiter, Sturmböck), 1:1 (24.) Schwindl (Hausauer, St. Schmidt), 2:1 (32.) Mechel (Fissekis, Heller – 5 gegen 4), 3:1 (34.) Müller (Sturmböck), 4:1 (36.) Deml (Fissekis, Baumer), 5:1 (45.) Baumer (Deml, Müller – 4 gegen 5), 5:2 (46.) St. Schmidt (Rothemund, Schwindl), 5:3 (51.) Hagen (Fl. Müller), 6:3 (53.) Fissekis (Deml, Baumer).

Strafminuten: Miesbach 10, Pegnitz 8

 

 

 

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