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06.02.2013

Landesgartenschau 2016: Fluch oder Segen?

Von Stefanie Blochwitz

Bei der Informationsveranstaltung am Dienstag Abend strömten viele Bayreuther in das kleine Haus der Stadthalle. Die Planer der Landesgartenschau und verschiedener Projekte darüber hinaus, stellten ihre Ergebnisse und Konzepte vor, um den Bürgern einen gezielten Einblick zu geben. Sie hatten außerdem ein offenes Ohr für Fragen und Anmerkungen. Bei so einem Projekt haben  vor allem auch Anwohner Sorgen um ihre Wohngebiete, diese wurden aber in einer Gesprächsrunde genommen. Das ganze Vorhaben zielt vor allem auf die Nachhaltigkeit ab, damit die Bayreuther auch nach der Schau ein schönes Naherholungsgebiet haben.Auch Brigitte Merk-Erbe freut sich sehr auf die LaGa2016 und besonders auf den Wasserspielplatz.

Redaktion: Stefanie Blochwitz • Kamera: Marc Ohlmeyer • Schnitt: Marc Ohlmeyer • Produktion: www.tmt.tv
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Kommentare

mcral33 22.06.2013 - 22:44 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

wäre es nicht sehr viel praktischer und von wesentlich höherem ökologischen Nutzen wenn der geplante Auensee eine direkte Verbindung zum Main hätte durch die der Wasseraustausch und die Frischwasserzufuhr wesentlich erleichtert würde und vor allem die Ab- und Zuwanderung von Fischen und anderen Wasserlebewesen gewährleistet wäre. Solche Seen mit unmittelbarer Verbindung zu einem offenem Gewässersystem wie sie z. B. am Main um Bamberg aber auch an anderen großen Flüssen vorkommen beherbergen ein unheimlich großes Potential an Leben, stützen die heimische Fischwelt indem sie als Rückzugsgebiet bei Hochwasser oder aber als Laichplatz von diesen genutzt werden, erhöhen die Fischdichte ungemein und fördern somit auch die Artenvielfalt im allgemeinen da sie auch viele seltene Wasservögel und geschützte Säugetiere anziehen und diesen einen mit der Natur vernetzten Lebensraum bieten. Somit wäre das Konzept der barrierefreien Erschließung nicht nur für den Menschen sondern auch für die Tierwelt in vortrefflicher und umsichtiger Art und Weise umgesetzt. Da jetzt noch die Möglichkeit besteht
diesen See mit in ein umfangreiches Naturschutzkonzept einzubeziehen wäre dies eine Möglichkeit seiner Zeit voraus zu sein und ein Zeichen zu setzen welches der Nachwelt und unseren Kindern die Lebensqualität deutlich erhöht und die heimische Flora und Fauna noch lange erhält, fördert und vor allem näherbringt.
Der Durchgang vom Fluß zum See könnte ja mit einer Schleuse versehen werden die den Wasseraustausch wenn erforderlich reguliert und bei extremen Hochwasser geschlossen werden kann um eventuellen Überflutungen vorzubeugen.

Letztendlich möchte ich sie bitten sich diese Anregung im Kreis der involvierten Fachmänner einmal durch den Kopf gehen zu lassen und ihnen schon im voraus dafür danken.

Mit freundlichen Grüßen

Ralph Neuhäuser

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