Zukunft des Biergartens ungewiss

Es geht dabei um vertragliche Fragen, um Personen, um das Pachtverhältnis, letztlich auch um Geld. Daher ist eine öffentliche Behandlung nicht möglich, heißt es aus dem Rathaus. Zweiter Bürgermeister Wolfgang Nierhoff sieht sehr wohl das allgemeine Interesse, bittet aber um Verständnis für die Zurückhaltung der Verwaltung.

Es liegt ein Antrag vor

„Uns liegt ein bestimmter Antrag vor“, sagt er auf Kurier-Anfrage. Über dessen Inhalt könne man so lange keine Auskunft geben, bis der Stadtrat darüber entschieden hat. Dies werde in der Sitzung am 26. April der Fall sein. Und vorher lasse sich auch nicht sagen, ob ein neuer Pächter gesucht wird, ob ein Biergartenbetrieb in dieser Saison überhaupt möglich ist.

Allgemeines Stillschweigen

Stillschweigen auch bei Schlossberg-Wirt Frank Ambrasat. Dass er über die aktuelle Situation nicht glücklich ist, hatte er mehrfach bekundet, jüngst auch wieder in den sozialen Netzwerken. Sein Bestreben, mit den Veranstaltern der Faust-Festspiele einen gemeinsamen Weg zu finden, der ihm wirtschaftliche Nachteile erspart, sei gescheitert, betonte er wiederholt. Umgekehrt hatte der Festspiel-Förderverein geäußert, man habe sehr wohl den Kontakt zu Ambrasat gesucht.

Aufnahme in Biergarten-Führer winkt

Der sieht das anders, sieht seine Bemühungen gescheitert. Und damit auch kaum eine Zukunft für das Biergarten-Projekt, das er in den vergangenen zwei Jahren aufgebaut hatte. Mit Erfolg, wie er immer wieder sagte. Dazu steht Ambrasat nach wie vor: In diesem Jahr winkte sogar die Aufnahme in einen Führer über die schönsten Biergärten in der Fränkischen Schweiz, sagt er.

Unwiderruflich?

Ob es am Mittwoch um die Art und Weise geht, wie er aus seinem über fünf Jahre laufenden Pachtvertrag herauskommt, will er nicht kommentieren. Auch nicht, wie es um die Bierlieferverträge mit den beteiligten Brauereien aussieht. Und auch nicht, ob sein Entschluss für einen Rückzug unwiderruflich feststeht.

Langes Warten auf eine Lösung

Das sagt Frank Ambrasat dann doch: „Seit Januar warte ich auf eine Lösung, mit der alle und damit auch ich leben können.“ Ob eine solche noch denkbar ist? Dazu sagt er nichts. Spürbar ist allerdings im Gespräch durchaus eine gewisse Frustration über all das, was da in den vergangenen Monaten gelaufen ist.

Nicht bewertet

Anzeige

Kommentar schreiben

Zum Verfassen von Kommentaren bitte Anmelden oder Registrieren.