Zu viel Weihrauch: Großeinsatz

Acht Schüler seien zur Überprüfung in ein Krankenhaus gebracht worden, nachdem ihnen übel und schwarz vor Augen geworden sei, sagte ein Sprecher der Polizei Unterfranken. Im Einsatz seien zwei Rettungshubschrauber und zahlreiche Rettungswägen gewesen.

Es gebe jedoch keine Ermittlungen. Denn der Sachverhalt gestalte sich eindeutig, so der Polizeisprecher. Die Schüler hätten offenbar den Weihrauch nicht vertragen.

Mittlerweile seien fast alle Schüler wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden, sagte der Schulleiter des Egbert-Gymnasiums, Robert Scheller, der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Bei der Adventsbesinnung in der Kirche für die rund 800 Mädchen und Jungen seien in den Seitenaltären zehn verschiedene Weihrauchsorten aus Missionsstandorten der Benediktiner entzündet worden.

Daraufhin traten vereinzelt starker Husten und Atembeschwerden bei den jungen Leuten auf, wie Scheller berichtete. Die Erstversorgung sei durch die Schulsanitäter erfolgt.

kna

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