Zelte verweht

Am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr hatte sich eine Gruppe vom Feuerwehrhaus in Ranzenthal aus zur Maiwanderung aufgemacht. Erstes Ziel war die Energiemesse der Firma Neukam in Troschenreuth, auf dem Heimweg war noch das Hoffest in Ligenz das Ziel. Doch bereits um 11.15 Uhr – rund zehn Minuten nach der Ankunft in Troschenreuth – wurde die Gruppe wieder heimgerufen, weil die Zelte im wahrsten Sinne des Wortes vom Winde verwehrt waren. In diesem Fall vom stürmischen Ostwind.

Schadensbegrenzung

Erst am Samstagnachmittag hatten die Wehrleute die Zelte aufgebaut, berichtet Ortssprecher Martin Schleicher. Ein kleineres Zelt für die Bewirtung wurde neben der Marksteinhalle aufstellt. Zwei weitere waren für die Bar vorgesehen. An allen Ecken waren die weißen Zelte auch mit stabilen Pflocken befestigt worden. Offenbar habe der Wind trotzdem an einer Stelle eindringen und die Zelte quasi aushebeln können. Als die Wanderer zurückkamen, bemühten sie sich um Schadensbegrenzung und legten die drei Zelte zusammen. Einige Zeltstangen sind verbogen und können wahrscheinlich nicht mehr verwendet werden. Auch die Planen sind an mehreren Stellen eingerissen und können nur noch bei trockenem Wetter verwendet werden. Bis etwa 14 Uhr dauerten die Aufräumarbeiten.

Zelte waren eine Leihgabe

 Die Bartheken stehen momentan etwas verloren in der Wiese, nachdem die Zelte abgebaut worden sind. „Jetzt müssen wir vermutlich aus ehemals drei Zelten eines oder maximal zwei machen“, so Schleicher. Bedauerlich ist die zerstörerische Windböe auch deshalb, weil die Zelte nicht der örtlichen Wehr gehören, sondern von der KLJB Gunzendorf ausgeliehen wurden. Das schon zur Tradition gewordene Gurkenfest wird wie geplant am Mittwochabend und am Donnerstag stattfinden. Die Wetterprognosen sind jedenfalls gut. Und auch beim Rahmenprogramm gibt es etwas Neues: Am Donnerstag um 10.30 Uhr gibt es eine musikalische Einlage der Alphornbläser der Auerbacher Jägerkameradschaft.

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