Young Volleys: Zu hohe Eigenfehlerquote

Schnell lagen die Oberfranken im ersten Durchgang 0:4 hinten. Zwar kämpften sie sich im weiteren Verlauf immer wieder heran, viele Eigenfehler und eine hohe Aufschlag- und Blockfehlerquote sorgten für den Verlust des ersten Satzes. Auch fortan machten die starken Marktoffinger Aufschläge dem Team von Trainer Marc d’Andrea zu schaffen, obwohl die Annahme durchaus stabil war. Doch hielten die Gastgeber starke Abwehraktionen und einen gut gestellten Block dagegen, so dass die Young Volleys trotz teilweise guter Angriffe nicht punkten konnten. Auch im zweiten Satz führten viele Eigenfehler und Unstimmigkeiten zu Rückständen. d’Andrea war die Enttäuschung deutlich anzusehen, hatte man doch speziell für diese Partie Abwehrsituationen einstudiert. Dies wurden aber nicht umgesetzt und auch dieser Durchgang ging, wie schon der erste, 25:22 an die Schwaben.

Motiviert gingen die Gäste in den dritten Abschnitt und kamen durch gute Aufschläge, Angriffe und Blockaktionen zu Punkten. Doch dann folgten abermals viele Fehler im Angriff, Abwehr und im Aufschlag. Marktoffingen nutzte dies, um wieder einen Vorsprung aufzubauen. Trotz zweier Auszeiten und mehrerer Spielerwechsel schafften es die Young Volleys nicht mehr, heran zu kommen und mussten auch diesen Satz verloren geben.

"Nicht so ein schlechtes Spiel"

Trainer d’Andrea nahm seinen Schützlingen ein wenig die Enttäuschung: „Es war nicht so ein schlechtes Spiel, es gab auch positive Ansätze. Wir werden daraus unsere Schlüsse ziehen“, so der Trainer, „und sehen dem Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die Ballarinas Bamberg zuversichtlich entgegen. Da wollen wir gewinnen“. Auch Vorsitzender Carsten Böhm hofft auf die Heimstärke: „ Nach drei Siegen und einer knappen 2:3-Niederlage in den ersten vier Spielen, läuft die Mannschaft nun seit drei Partien mit zwei deutlichen Niederlagen und einem knappen 3:2-Sieg ihrer Form hinterher. Sie zeigte zuletzt nur ansatzweise ihr vorhandenes Potenzial, die Lockerheit und das Selbstvertrauen fehlte. Fakt ist aber auch, dass wir unsere drei Heimspiele gewonnen haben und die beiden jüngsten 0:3-Auswärtsniederlagen in für uns ungewohnt kleinen Hallen stattgefunden haben.“ Böhm unterstreicht: „Das soll keine Ausrede sein. Doch bestätigen die Ergebnisse vom Wochenende, dass die Liga heuer sehr ausgeglichen und die Tagesform entscheidend ist.“

N.H. Young Volleys: Böhm, Gnade, Höreth, Lauterbach, Mayer, J.Meisel, Schirmer, Steeger, Stöcker, Ullrich, Wolf.

Nicht bewertet

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Montag, 13. November 2017 - 11:06