Young Volleys prüfen Ex-Drittligisten

Für die Oberfranken stellt diese Partie eine Premiere dar: Noch nie traten sie gegen die Augsburger Vorstädterinnen an. Insofern ist die Mannschaft von Trainer Alex Wiskirchen für die Young Volleys ein unbeschriebenes Blatt.

Heimcoach Marc d’Andrea warnt: „Die Friedberger hatten einen unglücklichen Saisonstart, bei dem sie auch auf wichtige Spielerinnen verzichten mussten. Das Team wird sich an die schmerzhafte letzte Saison erinnern und sicherlich versuchen wollen, endlich seine Leistung auf das Parkett zu bringen. Meine Spielerinnen und ich freuen uns auf das dritte Spitzenspiel in Folge. Die aktuelle Tabelle interessiert uns in Bezug auf die Schwaben überhaupt nicht.“

Den Friedbergerinnen stand in den ersten beiden Partien nie der komplette Kader zur Verfügung. Der sich nach dem Abstieg auch sehr stark veränderte: Mehr als die Hälfte aller Spielerinnen – insgesamt acht – kehrten dem TSV den Rücken, sechs Neuzugänge waren zu integrieren. Dementsprechend holprig verlief auch die Vorbereitung und zum Saisonauftakt gab es zwei Niederlagen (1:3 gegen VCO München und 0:3 gegen TSV Obergünzburg), wobei die Satzergebnisse aber mitunter recht knapp ausfielen.

„Auch wenn die Tabelle gerade Gegenteiliges abbildet: Wir sehen uns hier nicht als Favorit“, sagt Young-Volleys-Vorsitzender Carsten Böhm. „Immerhin hat der Gegner in der vergangenen Saison eine Liga höher gespielt und noch einige Spielerinnen in seinen Reihen, die über Drittligaerfahrung verfügen. Wir müssen genau wie in den ersten drei Spielen hochkonzentriert an die Aufgabe herangehen und versuchen, unser Spiel durchzudrücken. Einen Fehlstart wie gegen Obergünzburg sollten wir möglichst vermeiden. um den Gegner nicht unnötig aufzubauen und zu motivieren.“

Optimistisch in die Partie

Coach d’Andrea geht optimistisch in die Begegnung mit den Schwaben. „Wir haben die beiden bisherigen Gegner unserer Gäste besiegt, und bei der knappen 2:3-Niederlage in Esting sowie beim Sieg gegen Obergünzburg auch über weite Strecken gute Leistungen gezeigt. Wenn es uns nun noch gelingt, auch in der Anfangsphase des Spiels gut zu agieren, können wir auch gegen Friedberg punkten. Das wollen wir umsetzen und unseren Fans wieder ein spannendes und gutklassiges Spiel zeigen.“ Dem Trainer steht am Samstag der komplette Kader zur Verfügung.

N.H. Young Volleys: Kristina Böhm, Fanny Gnade, Sophia Höreth, Hannah Lauterbach, Sophie Mayer, Johanna und Lisa Meisel, Meike Schirmer, Nicole Steeger, Leonie Stöcker, Sandra Ullrich, Elke Wolf.

Nicht bewertet

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