Young Volleys: Problemlos in Regenstauf

In der Tabelle ist das Team aus Neudrossenfeld und Hollfeld weiter Vierter. Da aber der TSV Obergünzburg das Duell um Rang zwei gegen den nächsten Young-Volleys-Gegner, TV Dingolfing (28. Januar, erneut auswärts) 0:3 verlor, beträgt der Abstand der Oberfranken zu Rang drei nur noch zwei Punkte.

„Aber wir wollen uns noch nicht an den Großen orientieren“, lenkte Trainer Marc d’Andrea den Blick nach unten. Voilá: FTM Schwabing hat auf Relegationsplatz acht derzeit neun Punkte, also neun weniger als die Young Volleys. Und es stehen nur noch sieben Spieltage aus.

Sechs-Punkte-Spiel

Der Neuling hat zu einer stabilen Form gefunden. Beim Tabellenvorletzten ließ er sich lange nicht anmerken, dass er unter Erfolgsdruck stand. „Es war quasi ein Sechs-Punkte-Spiel“, machte der Coach deutlich. Doch der Gastgeber aus der Oberpfalz konnte nicht aus sieben Zählern Abstand vier machen, sondern befindet sich nun zehn hinter den Young Volleys.

Diese lagen in der gesamten Partie nicht eine Sekunde lang in Rückstand. Ein Einer-Block von Sophie Mayer, die im Gegensatz zu Nora Anders nach einer Krankheit wieder einsatzbereit war, war der perfekte Auftakt. Auf 7:3 setze sich der äußerst variabel agierende Gast ab; auch in den anderen Durchgängen gelang dann mit 10:4 bzw.10:2 ein perfekter Auftakt.

Lisa Meisel als Punktesammlerin

Im Startsatz kam Regenstauf vor allem dank Nici Mergenthaler und Steffi Schleinkofer noch einmal auf 10:11 heran. Fünf Gäste-Punkte in Serie, vor allem durch Lisa Meisel herausgeholt, sorgten aber für klarere Verhältnisse. Und auch als die ansonsten diesmal starken Aufgaben danach einmal nicht so kamen, geriet der Aufsteiger nicht mehr in Gefahr.

An den Vorabend, als in der Regensburger Gegend vorübergehend der Strom ausgefallen war, erinnerte die Vorstellung der Heimmannschaft im zweiten Satz. Als habe jemand den Stecker gezogen, unterliefen dem Team von Trainer Markus Fleischmann unglaublich viele Fehler. 2:4, 3:6, 4:8, 5:10, 6:12, 7:14, 8:16, 9:18 – der Mathematiker und die Young-Volleys-Fans hatten ihre Freude am Spielverlauf.

Ein zufriedener Trainer

Der Tabellenvierte zog seine Strategie konsequent und selbstsicher durch. „Beim Service haben wir die von uns ausgeguckten Spielerinnen getroffen, im Block haben wir gut gespielt und endlich wieder mehr über die Mitte gepunktet“, zeigte sich d’Andrea zufrieden.

Den schönsten Ballwechsel des Matches entschieden die Young Volleys nach zwei spektakulären Rettungstaten im dritten Satz zum 14:7 für sich. „Zugabe, Zugabe“-Rufe waren der Lohn. Obwohl der Gegner alles versuchte und mit sechs Punkten in Serie auf 15:16 herankam, fuhr d’Andreas Truppe den Sieg ein.

N. H. Young Volleys: Schirmer, Böhm, Höreth, Stöcker, Gnade, Mayer, L. Meisel, Raith, Dutz, Lauterbach, Ullrich, J. Meisel.

Nicht bewertet

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