Young Volleys bleiben im Spitzenfeld

Keinesfalls wollten sich die Gastgeberinnen, wie zuletzt, zu Satzbeginn einen großen Rückstand einhandeln. Druckvolle Aufschläge brachten die Friedberger Annahme gleich ins Wackeln, eine 5:0-Führung war der Lohn. Immer wieder versuchten die Schwäbinnen, ihre schnellen Angreiferinnen einzusetzen, allerdings war der Block der Young Volleys gut dagegen aufgestellt. Auch beide Auszeiten von TSV- Trainer Alexander Wiskirchen (0:5, 7:17) brachten keine Veränderung, sodass der Satz mit 25:12 an die Heimmannschaft ging.

Angetrieben von den zahlreichen Fans wollten die Young Volleys die gute Leistung des ersten Satzes fortsetzen. Johanna Meisel kam für Kapitänin Sophia Höreth auf das Feld, und das Team von Trainer Marc d‘Andrea schaffte es, konzentriert weiterzuspielen und ein 7:3 vorzulegen. In erster Linie die stabile Annahme, wobei sich besonders Nicole Steeger hervortat, machte es möglich, dass Zuspielerin Meike Schirmer die Schnellangreiferinnen einsetzen konnte, was immer wieder zu direkten Punkten führte. Mit einer starken Teamleistung ging auch dieser Satz an die Gastgeberinnen.

Ausgeglichen gestaltete sich die Anfangsphase des dritten Satzes, keines der beiden Teams konnte sich wirklich absetzen. Der Heimmannschaft fehlten die Spannung und das Durchsetzungsvermögen, das sie in den vorangegangenen Durchgängen gezeigt hatte. D‘Andrea forderte sein Team in beiden Auszeiten (7:8, 16:14) auf, die Konzentration in den wesentlichen Elementen hoch zu halten und eine positive Stimmung auszustrahlen. Ab der Mitte des Satzes gelang es den N.H. Young Volleys, wieder an die vorherigen Durchgänge anzuknüpfen, und sie gewannen den dritten Satz 25:20.

Trainer d'Andrea stolz auf seine Spielerinnen

Der Trainer analysierte: „Wir haben in den ersten beiden Sätzen nahezu perfekt gespielt. Punkte, die der Gegner auf dem Konto stehen hatte, resultierten nur zu einem sehr geringen Anteil aus unseren Fehlern. Das ist schon eine brutal gute Leistung. Man darf nie vergessen, dass selbst bis in die erste Liga hinein die Anzahl der eigenen Fehler die Anzahl an selbst gemachten Punkten überwiegt. Meine Spielerinnen können zu Recht stolz auf sich sein. Ich bin es allemal.“

Blockspielerin Sophie Mayer äußerte nach der Partie: „Wir wussten, dass Friedberg gerne über die Mitte spielt. Standen wir nicht gut gegen den gegnerischen Aufsteiger, straften uns beide Angreiferinnen direkt ab. Insgesamt konnten wir das Spiel aber von den beiden weglenken und hatten sie auch im Block gut im Griff.“

Mit weiterem Rückenwind bereiten sich die Young Volleys nun auf den Aufsteiger SV Mauerstetten vor. Der sehr spielstarke Gegner aus dem Allgäu ist für die Oberfränkinnen ein bisher unbekannter Gegner. Gespielt wird am Sonntag in Mauerstetten.

Nicht bewertet

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