Young Heroes siegen mit neuem Coach

Der bisherige Bayreuther Trainer Darko Mihajlovic hatte sein Amt vor der Partie auf eigenen Wunsch niedergelegt. Zudem hatte auch Guard Montigo Alford um die Auflösung seines Vertrages gebeten. Auch der US-Amerikaner war in Herzogenaurach schon nicht mehr mit von der Partie.

Ungeachtet dessen starteten die Bayreuther furios und überrollten die ersatzgeschwächten Gastgeber im ersten Viertel förmlich. Nach einer überdeutlichen 32:9-Führung sah es auch im zweiten Viertel zunächst nach einem Bayreuther Sturmlauf aus, ehe sich die Longhorns nach etwa vier gespielten Minuten langsam erholten und den Rückstand bis zur Pause auf 25:46 verringerten.

Lethargischer Start in die zweite Hälfte

Obgleich Trainer Marcel Schröder sein Team in der Pause vor der eigenen Anfälligkeit, scheinbar souverän geführte Spiele in der zweiten Hälfte noch aus der Hand zu geben, gewarnt hatte, starteten die Gäste lethargisch in den zweiten Abschnitt. Innerhalb von vier Minuten schmolz der 21-Punkte-Vorsprung auf elf Zähler zusammen. Beim Stand von 54:64 erklang die Sirene zum Viertelende.

Mitte des letzten Abschnitts fand die Aufholjagd der Gastgeber dann ihren Höhepunkt. Nur noch fünf Punkte betrug der Bayreuther Vorsprung zu diesem Zeitpunkt. Dann bewahrten die Bayreuther jedoch kühlen Kopf und bauten den Vorsprung bis zur Schlusssirene wieder auf zwölf Punkte aus.

Ein weiterer Sieg reicht zum vorletzten Platz

Da die Young Heroes den direkten Vergleich gegen die Longhorns für sich entschieden, würde ein Sieg mehr aus den verbleibenden fünf Ligapartien zum Überholen der Mittelfranken reichen.

„Das war ein wichtiger Sieg für die Mannschaft. Nicht nur um die Chance zu erhalten, den letzten Tabellenplatz zu verlassen, sondern besonders um zu zeigen, dass mehr in ihr steckt und die Ergebnisse der letzten Wochen nicht das wahre Gesicht des Teams wiedergeben“, freute sich Marcel Schröder über seinen perfekten Einstand und ergänzte: „Die erste Halbzeit war sehr gut – offensiv und defensiv. In der zweiten Hälfte haben wir leider nicht mehr auf dem gleichen Niveau verteidigt, haben aber zum Glück im Angriff immer wieder passende Antworten gefunden. Insgesamt gesehen war es eine Teamleistung, auf die wir aufbauen können.“

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