Young Heroes erleben Debakel

Die offensive Schwäche wurde von Spielbeginn an offensichtlich, ganze sechs Minuten mussten die Bayreuther trotz guter Möglichkeiten auf die ersten Zähler warten. Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 0:14. In den folgenden vier Minuten erzielten die Young Heroes auch nur neun Punkte, so dass der Rückstand nach dem ersten Viertel (9:28) schon vorentscheidenden Charakter hatte.

Mit gesenkten Köpfen ging es ins zweite Viertel. In diesem brachten es die Gastgeber abermals nur auf neun Zähler, während der Kontrahent aus Breitengüßbach 23 Punkte erzielte und das Spiel bereits bis zur Halbzeit endgültig entschied. Mangelnde Ballrotation und -verluste am laufenden Band ließen die Bamberger Vorstädter zu einem Schnellangriff nach dem anderen kommen. Das Spiel der Bayreuther wirkte zunehmend lustlos und unmotiviert. Man hatte das Gefühl, dass kein richtiges Team in der Oberfrankenhalle auf dem Feld stand. Bei 18:51 ertönte die Pausensirene.

Trainer appelliert an die Ehre seines Teams

Bayreuths Trainer Darko Mihajlovic blieb in der Kabine keine andere Möglichkeit, als an die Ehre seiner Mannen zu appellieren, sich in eigener Halle, noch dazu vor gut gefüllten Rängen, nicht weiter vorführen lassen. In der zweiten Hälfte verdoppelten die Bayreuther immerhin ihre Punktausbeute pro Viertel, dennoch war dies nicht genug, um den Tabellenzweiten aus Breitengüßbach noch einmal unter Druck setzen zu können. 35:78 lautete der Stand vor dem letzten Viertel, in dem beide Trainer ihren Reservisten viel Spielzeit bescherten.

In den letzten zehn Minuten schafften es die Bayreuther dann sogar, punktemäßig mit den Gästen mitzuhalten (17:17). Mit letztlich völlig verdienten 43 Punkten Unterschied ging das oberfränkische Derby an den TSV Breitengüßbach. Zurück blieb ein enttäuschter Young-Heroes-Trainer Darko Mihajlovic: „Unsere Chancen, im Spiel zu bleiben, haben wir im ersten Viertel nicht genutzt. Somit war schon nach den ersten zehn Minuten entschieden, wer als Sieger aus dem Spiel geht. Die Breitengüßbacher sind energisch gestartet und haben von Beginn an gezeigt, dass sie das Spiel gewinnen wollen.“

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