Winter-Gastspiel in Bayern

Bei Temperaturen um den Nullpunkt fielen in der Nacht am Alpenrand und im Bayerischen Wald mehrere Zentimeter Schnee. Auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze (2962 Meter), gab es gar einen halben Meter Neuschnee, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagte. In den kommenden Tagen bleibe es im Freistaat nass-kalt und novemberlich trüb - den einzigen Lichtblick soll es am Dienstag mit Sonnenschein in Niederbayern geben.

Schneefallgrenze steigt auf über 1000 Meter

Oberhalb von 650 Metern habe es bis zu fünf Zentimeter geschneit, sagte die DWD-Expertin, etwa in Irschenberg (Landkreis Miesbach), am Großen Arber und im Landkreis Oberallgäu. In der Spitzingsee-Region sei die Schneedecke bis zu 16 Zentimeter hoch gewesen. In den kommenden Tagen ist unterhalb von 1000 Metern vorerst kein Neuschnee mehr zu erwarten.

Stattdessen müssen sich die Menschen auf Regenschauer und Temperaturen im einstelligen Bereich einstellen. Lediglich in Niederbayern soll die Temperatur am Dienstagnachmittag auf zwölf Grad steigen. Zum Wochenende hin dürfte es wieder deutlich kälter werden.

Zeit für Winterreifen

Eine Sprecherin des ADAC in München rät Autofahrern im Freistaat, spätestens jetzt die Winterreifen aufzuziehen. Schon bei einstelligen Temperaturen könnten Fahrbahnen glatt werden.

Wer beispielsweise den Verkehr behindert, weil er mit seinem Auto wegen der Sommerreifen einen Berg nicht hinaufkommt, müsse mit einem Bußgeld rechnen, sagte die Expertin. Ein Unfall könne eine Strafe nach sich ziehen und den Versicherungsschutz teilweise gefährden.

dpa

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Montag, 13. November 2017 - 11:06