Welterbe: Neue Schilder für die Stadt

Im Stadtbauhof wird geschraubt: Die Hinweistafeln, über die der Verkehr auf allen wichtigen Ein- und Ausfallstraßen der Stadt geregelt wird, sind in Teilen geliefert worden. Sie wären für eine Lieferung am Stück schlicht zu groß. "Die größte ist 3,90 mal 2,70 Meter groß", sagt Lothar Ziegler, der stellvertretende Leiter des Stadtbauhofs, am Freitag im Gespräch mit unserer Zeitung. Bis zu vier Teile müssen für die größten der 30 neuen Schilder zusammengefügt werden. Außerdem werden die Halterungen montiert werden, mit denen die Schilder an den Masten befestigt werden. "Die Schilder sind zwar in Leichtbauweise gebaut, wiegen aber trotzdem bis zu 200 Kilo", sagt Ziegler.

Kran und Hebebühne sind nötig

"Um die Beschilderung montieren zu können, brauchen wir Kran und Hebebühne", sagt Ziegler. "In den vergangenen vier Tagen haben wir zehn der Wegweiser montieren können", sagt Oliver Thomä, der Meister des Stadtbauhofs. "Wir haben immer einen Tag, um die Schilder zusammenzubauen. Für eines brauchen wir eine bis eineinhalb Stunden. Am Tag darauf wird dann draußen aufgehängt. Das Wetter war dazu natürlich optimal."

Das Logo hat nicht draufgepasst

Wie Ziegler sagt, sei die neue Beschilderung auch deshalb nötig geworden, "weil das Logo des Unesco-Welterbes nicht auf die vorhandenen Schilder gepasst hätte". Zudem habe man die Gelegenheit beim Schopf gepackt, um die zum Teil schon in die Jahre gekommenen Schilder an den Einfallstraßen auszutauschen. "Der größte Teil wird erneuert", sagt Ziegler. Auf 14 Hinweistafeln könne man die entsprechenden Infos, die zum Welterbe leiten, durch Aufkleber ergänzen.

Neue Verkehrsführung

In Zusammenarbeit mit dem Straßenverkehrsamt habe man darüber hinaus die Verkehrsführung ergänzt. Beispielsweise um den Hinweis, wo die Besucher der Stadt die Tourist-Info finden, "die ja zum Glück nicht weit vom Welterbe entfernt liegt", wie Ziegler sagt. Bis Mitte Oktober - je nach Wetterlage - sollen die Tafeln ausgetauscht sein. Erst Ende März oder Anfang April kommenden Jahres werden die Welterbe-Tafeln an der Autobahn aufgebaut, sagen Ziegler und Thomä. An der A9 in beiden Fahrtrichtungen verschwinden dann die Schilder, die bislang auf die Eremitage hinweisen. An ihre Stelle kommt der Hinweis aufs Markgräfliche Opernhaus. "An der A70 bekommen wir einen ganz neuen Hinweis aufs Opernhaus."

Nicht bewertet

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Kommentare

Warum steht da nur "Welterbe" und nicht "Weltkulturerbe"? Es gibt doch auch "Weltnaturerbe".
"An der A9 in beiden Fahrtrichtungen verschwinden dann die Schilder, die bislang auf die Eremitage hinweisen." Warum?
Montag, 13. November 2017 - 11:06