Wehr fehlen Stellplätze

Ein Problem: Für die Aktiven sind zu wenig Stellplätze zum Abstellen der Privat-Pkw während der Einsätze vorhanden, da Baumaterial auf den bisherigen Stellplätzen gelagert wird. Ein Parken ist nur noch im Hof vor dem Feuerwehrhaus möglich. Die Zahl der Stellplätze dort reicht jedoch bei weitem nicht. Regulär ausgewiesen seien dort nur drei Stellplätze.

Zu- und Abfahrtswege werden durch Baumaschinenn blockiert

Erschwerend komme hinzu, dass immer wieder die Zu- und Abfahrtswege durch Baumaschinen blockiert werden. Bei einem jüngst stattgefundenen Einsatz, glücklicherweise nur wegen einer Ölspur, sei es zu „Beinaheunfällen“ gekommen, wie Kommandant Philipp Wanninger ausführte. Mehrfach sei bereits in Gesprächen von Feuerwehr und Gemeinde mit dem Bauunternehmen auf die Situation hingewiesen worden.

Und er drängte auf eine Lösung, sprach sogar von einem Ultimatum. Ein Punkt, bei dem der Kommandant dann im Nachgang der Sitzung wieder zurückruderte. Zumal es eine Fläche gibt, auf der derzeit Aushub gelagert wird, die jedoch für Stellplätze hergerichtet werden soll, wie Bürgermeister Axel Herrmann dem Kurier gegenüber noch einmal erklärte.

Mannschaftstransportwagen als Spende

Weiterhin gaben die Feuerwehrleute dem Gemeinderat noch den Hinweis, dass eine Abgasvorrichtung im Feuerwehrhaus installiert werden müsse. Und eine weitere Anfrage betraf einen neuen Mannschaftstransportwagen, der der Feuerwehr als Spende angeboten wurde. Das Fahrzeug sei zwischen fünf und sechs Jahre alt und wurde regelmäßig gewartet. Umlackierung und die Ausstattung mit Blaulicht werden durch den Feuerwehrverein selbst übernommen. Auf die Gemeinde kommen nur die Kosten für Versicherung und die Funkanlage zu.

Kommandant Philipp Wanninger erläuterte, dass das Fahrzeug für Fahrten außerhalb des Schutzbereichs, aber auch für den Transport der Kinder- und Jugendfeuerwehr genutzt werden könne. Der Vorteil sei, das Fahrzeug sei mit Sicherheitsgurten ausgestattet. Ein Stellplatz sei vorhanden, weil der derzeitige Platz des Tanklöschfahrzeugs genutzt werden könne.

red

Nicht bewertet

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Kommentare

Bitte verstehen Sie meinen Kommentar nicht falsch. Ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr ist sicher sinnvoll und wichtig. Aber auf die Gemeinde kommen angeblich nur die Kosten für Versicherung und die Funkanlage zu? Was ist mit den laufenden Kosten, wie zum Beispiel für Kraftstoff, Öl, Reifen, Pflegemittel? Wer bezahlt die Reparatur- und Werkstattkosten, Ersatzteile, Wartungstermine? Wer bezahlt das neue Fahrzeug, wenn dann in einigen Jahren die Ersatzbeschaffung ansteht? Ist sich der Gemeinderat bewusst, was das an Folgekosten nach sich zieht?

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