Was fehlt, ist eine neue Seilbahn

Der neue Teammanager der Tourist Information, Willi Zapf, stellte seine grundlegende Herangehensweise an seine Aufgabe vor: „Man sieht, wie der Tourismus alle Bürger betrifft. Es ist wichtig, dass man das Ehrenamtliche hat. Ich möchte Euch alle einbeziehen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so der neue TI-Manager.

Statistik: Die Zahlen bis September mit 21 900 Gästeankünften bedeuten ein deutliches Plus, ebenso wie 119 000 Übernachtungen. „Es muss gelingen, Gäste länger im Ort halten“, gab Unglaub als Ziel aus. Bislang bleiben die Gäste im Schnitt 5,4 Tage. Derzeit gebe es 941 Betten, dazu 200 der Höhenklinik. „Wir geben nicht auf, wir brauchen die Höhenklinik“, betonte Unglaub. Außerdem wurden 1200 Übernachtungen am Wohnmobilstellplatz gezählt. Künftig sollen auch Daten über den Radtourismus erhoben werden.

Touristische Ausrichtung: In Bischofsgrün wird derzeit das Verfahren zur erneuten Anerkennung als Heilklimatischer Kurort eingeleitet. Rund um den Ochsenkopf und seine Infrastruktur werde in Kürze ein Positionspapier beschlossen. Ausgebaut wurde das Sehbehindertenprojekt.

Tourist-Info: „Wir sind dabei, einiges hübscher zu machen“, so Unglaub. Unter anderem sei im Foyerbereich einiges verbessert worden. Bereits entstanden ist ein Info-Terminal am Kurhaus. Die Tourist-Info ist zudem ab sofort als erste der Region durch den Deutschen Tourismusverband zertifiziert. Erkennbar an einem neuen roten Infoschild. Es gibt aber auch eine wichtige Terminänderung: Gästevorträge finden künftig dienstags statt.

Broschüre: Aufgrund der starken Nachfrage wurde die Wanderbroschüre der Gemeinde nachgedruckt. Auch der Schneeschuh-Flyer entsteht nun neu.

Barrierefreiheit: Die Gemeinde Bischofsgrün ist mittlerweile im Rahmen des Projektes „Barrierefreies Reisen“ zertifiziert, auch einige Betriebe sind hier mit an Bord. Es gibt inzwischen auch ein Behindertenzugang für das Kurhaus, der mit einem speziellen Schlüssel geöffnet werden kann. An den Haupteingängen wird nun noch eine Elektronik eingebaut.

Fit4Life: „Wir sind eine von zwölf definierten Pilotregionen im Markenprozess Gesundes Bayern“, erklärte Unglaub. Ausgewählt wurde die Tourismus Marketing Ochsenkopf GmbH für das Programm Fit4Life.

Therme Weißenstadt: „Eine tolle Einrichtung, die dort entstanden ist“, sagte Unglaub. Um eine optimale Anbindung zu erreichen, soll in kürze testweise für vier Monate eine Busanbindung geschaffen werden. Wichtig sei, dass auch die Skischule erreicht werde, wenn die Kurse angehen. Man könne aber auch nach Weißenstadt an den See fahren. Mit den Landkreisen, den beiden Gemeinden Weißenstadt und Bischofsgrün und der Therme versuchen fünf Partner die Linie aufzubauen.

Gesundheitswanderführerinnen: Angelika Schmidt und Susanne Steinlein, beide Mitarbeiterinnen der Tourist Information, wurden erfolgreich zu Gesundheitswanderführerinnen ausgebildet.

E-Mobilität: Zwei E-Ladesäulen werden in den nächsten Wochen errichtet, als Teil der ersten Ausbaustufe eines Netzes in den vier Ochsenkopfregionen.

Termine: Auf dem Weihnachtsmarkt Spandau ist in Zusammenarbeit mit dem Fichtelgebirgsverein auch die Gemeinde Bischofsgrün vertreten. Ebenfalls laufen inzwischen die Planungen und Vorarbeiten für den 3. Deutschen Winterwandertag vom 17. bis 21. Januar 2018.

BLSV-Sportcamp: Erster Schritt wird nun ein Architektenwettbewerb sein. Die Baugenehmigung liege hoffentlich bis Mitte 2017 vor, dann geht es in die Ausschreibungen, erläuterte Unglaub. Baubeginn ist für das Frühjahr 2018 geplant. Im Herbst 2019 soll das Camp an den Start gehen.

Ochsenkopf: Eine neue, leistungsfähige, barrierefreie Seilbahn muss so schnell als möglich gebaut werden, ist man sich in Bischofsgrün einig. Ein Positionspapier ist in Arbeit.

Projekte: Auch stehe eine Entscheidungsfindung an zur anstehenden Freibadsanierung. Zudem solle ein gemeinsames Museumsprojekt mit den Museen in Fichtelberg, Warmensteinach, Weidenberg und Goldkronach vorangebracht werden.

Heilklimatischer Kurort: Eine weitere Verbesserung der Position als Heilklimatischer Kurort soll in Zusammenarbeit mit Bad Berneck, Bad Alexandersbad und Weißenstadt in einer neuen Gesundheitsregion Fichtelgebirge gelingen.

Verkehrssicherheit: Überdacht wird derzeit ein Radwegeanschluss von der Glasermühle bis zur Höhenklinik unter besonderer Berücksichtigung der Verkehrssicherheit an der Kreuzung Glasermühle.

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