Wann ist der Fichtelsee wieder der alte?

Der Fichtelsee ist zur Gänze Menschenwerk, auch in seinem nördlichen Teil mit dem Fichtelseemoor, der unter Naturschutz steht. Der See entstand vor über 400 Jahren, weil die Eisenhammerwerke im heutigen Fichtelberg viel Wasser brauchten.

Doch der größte Teil des Sees ist erst 31 Jahre alt und wurde bei seiner Neuanlage mit aufwändigen technischen Anlagen zur Regulierung des Wasserstandes versehen. Im Grunde ist der Fichtelsee technisch gesehen eine riesige Badewanne, die man beliebig leeren könnte.

Zweimal abgelassen

Und das ist in den vergangenen Monaten gleich zwei Mal geschehen. Im vergangenen Winter hatte die Kommune Möglichkeiten ausgelotet, die gesperrten Brücken mit einer Behelfskonstruktion wieder begehbar zu machen. Das hatte vorübergehend zu dem seltenen Spektakel einer Eisdecke geführt, die für kurze Zeit meterhoch über dem abgesenkten Wasserstand schwebte. Dank der Schneeschmelze erreichte der See bald wieder fast seinen alten Stand.

Der Fichtelsee wurde Ende April erneut abgesenkt, weil der Hotelbetreiber eine Reparatur an einem Terrassenfundament durchführen wollte, so Bürgermeister Georg Ritter, "wenige Tage nach der Absenkung wurde der Schieber wieder geschlossen, um den See wieder auf den ursprünglichen Stand aufzustauen. Vermutlich wegen der schon länger anhaltenden Trockenheit in Verbindung mit der ohnehin geringen normalen Zulaufmenge ist der Wasserstand seit nunmehr über sieben Wochen kaum angestiegen. Wann der ursprüngliche Wasserstand wieder erreicht wird, kann ich heute nicht sagen, weil es wohl auf die Entwicklung der Niederschläge ankommen wird."

Niederschläge zu gering

Wegen des geschützten Moors im Norden des Sees lässt sich der Zulauf nicht beliebig erhöhen. Und in den vergangenen Monaten hat in der Tat der Niederschlag gefehlt für einen höheren natürlichen Zulauf. Das belegen auch die Daten von der Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes im nahen Hüttstadl. Vom 1. Mai bis 25. Juni waren hier insgesamt nur 104 Millimeter Niederschlag gemessen worden. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 175 Millimeter gewesen. Das langjährige Mittel für die Monate Mai und Juni im Zeitraum zwischen 1961 und 1990 war in Hüttstadl 182 Millimeter Niederschlag.

Angeblich soll es ein altes Wasserdurchleitungsrecht für Fischweiher unterhalb des Sees geben, weswegen der Ablauf des Sees nicht völlig geschlossen werden könne. Dies ließ sich bei einer Umfrage in der Nachbarschaft nicht restlos klären. Ein Anlieger, der unterhalb des Sees Fischweiher hat, bekommt das Wasser jedenfalls nicht aus dem See. Gegen diese Theorie spräche auch, dass das Fichtelseewasser für die Fischzucht eigentlich nicht geeignet ist. Im Fichtelsee selbst soll es keine Fische geben, während Anlieger vereinzelt schon eine Forelle gesehen haben wollen.

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Kommentare

Hier zeigt sich deutlich auf welchem Niveau der 1. Bgm. von Fichtelberg, Georg Ritter steht.
Der beschäftigt sich ausgiebig, wie im Fichtelberger Amtsblatt beschrieben, mit dem verteilen von Toilettenpapierrollen. Wann merkt dieser Mann endlich, dass er der Bürgermeister ist und auch die Verantwortung für die Menschen in diesem Ort trägt. Er kann doch nicht sein Versagen dem Hotelbesitzer vom Seehotel unterjubeln, das sieht doch deutlich nach Geschäftsschädigung aus. Der macht Fichtelberg und seine Geschäftswelt kaputt, wählt Ihn ab, es muß ein fähiger Mann oder Frau ran.
Was der Bürgermeister sagt, ist keine Schuldzuweisung, sondern eine Tatsachenfeststellung. Die nicht mal den Widerspruch des Hotelbetreibers finden dürfte. Eben weil sie den Tatsachen entspricht. Hier geht es nicht darum, wer an was schuld ist. Sondern, dass manchmal Dinge so sind, wie sie eben sind.
Wobei man das Gutachten für die Brücke nur für Fußgänger (mit zusätzlichem Geländer!) schon sehr in Frage stellen muss, wenn man bedenkt, dass vor einiger Zeit noch Autos darüber gefahren sind. (Aber Gutachtertätigkeiten sind ein neues Thema).
Der Nordbayerische Kurier hat sich im Moment ganz schön auf Fichtelberg eingeschossen. Jetzt kommen die Giftpfeile vom Reporter A. Gewinner zu Zeiten des letzten Bûrgermeisters von seinem Langhaarigen Kolegen über Themen wie Gemeinderat, Hallenbad oder Fremdenverkehr . Ich habe noch nie so eine negative Berichterstattung in Serie ûber einen anderen Ort im Landkreis gelesen.
Der Nordbayerische Kurier hat sich im Moment ganz schön auf Fichtelberg eingeschossen. Jetzt kommen die Giftpfeile vom Reporter A. Gewinner zu Zeiten des letzten Bûrgermeisters von seinem Langhaarigen Kolegen über Themen wie Gemeinderat, Hallenbad oder Fremdenverkehr . Ich habe noch nie so eine negative Berichterstattung in Serie ûber einen anderen Ort im Landkreis gelesen.
...die Berichte stimmen aber! Und es ist nur die Spitze des Eisberges!
Aus anderen Verwaltungen kommen auch "Negativberichte", z. B. Heinersreuth.
UND: Ist Ihr Sohn nicht im Gemeinderat?! Oder ist es ein andere Markhof? !
Was hat das damit zu tun ob mein Sohn im Gemeinderat ist oder nicht. Ich habe ledichlich den NB - Kurier kritisiert über die meiner Meinung nach negative Berichterstattung. Ich frage mich oft wenn ich diese Komentare so lese, was sind das eigentlich für Zeitgenossen die unter einem Pseudonym ihren Schrott abladen. Ich habe damit kein Problem meinen Namen hinzuschreiben.
Jetzt ist also der Bürgermeister sogar schuld daran, dass es zu wenig regnet.
Liebe Fichtelberger, das ist keine Negativberichterstattung, sondern eine Schilderung der derzeitigen Situation.
Wenn in Ihrem Ort ein Heustadel abbrennt und der Kurier berichtet darüber, ist das dann auch Negativberichterstattung?
Nach Ihrem Dafürhalten wahrscheinlich schon.
....und was Heinersreuth betrifft:
Die Negativberichterstattung wird nach dem, was man so liest, nicht durch die Verwaltung ausgelöst sondern durch Fundamentalopposition im Gemeinderat.
@erich.markhof_539:
Was sind das eigentlich für Zeitgenossen, die unter ihrem Klarnamen mindestens genauso großen Schrott abladen?
Also doch Schrott was hier anonym gepostet wird
Ausschließlich!
Zur Aufklärung, der Sohn von Herrn Erich Markhof ist sogar der 3. Bürgermeister von Fichtelberg, Gruppierung 2.0 Tut leider auch nichts für Fichtelberg.
Also ich hätte auch erwartet, dass der Philipp(Markhof) - wenn er sich schon zum Gemeinderat aufstellen lässt- die Schulden des Herrn Castro begleicht! Die bar Millionen dürften doch für niemand ein größeres Thema sein! Castro hat nicht nur Investitionen verhindert er hat auch Unsummen zu Lasten der Gemeinde für Anwalts-und Gerichtskosten vergeigt!!!!!
Also ich hätte auch erwartet, dass der Philipp(Markhof) - wenn er sich schon zum Gemeinderat aufstellen lässt- die Schulden des Herrn Castro begleicht! Die bar Millionen dürften doch für niemand ein größeres Thema sein! Castro hat nicht nur Investitionen verhindert er hat auch Unsummen zu Lasten der Gemeinde für Anwalts-und Gerichtskosten vergeigt!!!!!
Also ich hätte auch erwartet, dass der Philipp(Markhof) - wenn er sich schon zum Gemeinderat aufstellen lässt- die Schulden des Herrn Castro begleicht! Die bar Millionen dürften doch für niemand ein größeres Thema sein! Castro hat nicht nur Investitionen verhindert er hat auch Unsummen zu Lasten der Gemeinde für Anwalts-und Gerichtskosten vergeigt!!!!!
@minimator:
Auch wenn Sie offensichtlich eine langsame Verbindung haben:
2 x den gleichen Text hätte schon gereicht - so originell ist er auch nicht.
Ich kann mich nur wiederholen, was hier so anonym abgeht ist nicht nur Schrott es ist Fuck
Na na - denken Sie an Ihr Herz!
Der Bräuhausbürgermeister -minimator- meldet sich auch wieder. Die 2.0 Gruppierung war eine versteckte Wahlhilfe für den Toilettenpapierrollen-Verteiler, ist aber schnell aufgeflogen. Originell ist er allemal, der Bräuhausbürgermeister.
Armer und von Hass erfüllter IRRER!
Was beim Ablassen des Fichtelsees alles zum Vorschein kommt ist schon bemerkenswert. Hoffentlich wird er wieder bald wieder voll. Ist er nicht eines der letzten touristische Ziele für Fichtelberg?
Was wirklich bemerkenswert ist an dem Artikel:
Kiepfer hat nicht bemerkt, dass der "alte" im Titel zwingend der "Alte" heißen muss.
Länger konnt' ich jetzt wirklich nicht warten, @Kiepfer...