Unglückliches Ende für Young Heroes

Die Bayreuther starteten physisch präsent, gestatteten dem Gegner meist nur schwierige Würfe und kamen ihrerseits vor allem mit dem Spiel über die großen Positionen zum Erfolg. Am Ende des ausgeglichenen ersten Viertels stand es 17:17.

Auch im zweiten Abschnitt konnte keine Mannschaft eine Führung über einen längeren Zeitraum verteidigen. In den letzten drei Minuten vor der Pause nutzten die Gastgeber jedoch eine Bayreuther Schwächephase, um einen 27:29-Rückstand in eine 36:29-Halbzeitführung zu verwandeln.

Regelmäßiger Ausgleich vom 67:67 bis zum 77:77

Diesen Vorsprung stabilisierte der Favorit bis zum 47:37 (25.). Die Bayreuther hielten aber jederzeit kämpferisch dagegen und fanden dann auch zu gutem Mannschaftsspiel mit sehenswerten Passstafetten. Beim 49:52 hatten sie wieder den Anschluss geschafft und ließen sich auch vom 51:58 am Ende des dritten Viertels nicht entmutigen. Hartnäckig arbeiteten sie sich im letzten Abschnitt heran und hatten schließlich knapp vier Minuten vor Schluss beim 67:67 erstmals wieder den Ausgleich geschafft. Bis zum Ende der Partie legte der TSV dann mit fast jedem Angriff vor, doch das offensiv stark aufspielende Gästeteam glich stets wieder aus. Schließlich traf Philipp Johannes zehn Sekunden vor Schluss im Nachsetzen einen Sprungwurf zum 77:77, und es schien sich eine Verlängerung abzuzeichnen. Bei einer Restspielzeit von drei Sekunden verwandelte jedoch TSV-Guard McDuffie einen schwierigen, weil gut verteidigten Korbleger zum Sieg für Breitengüßbach.

Die Bayreuther waren nach der Schlusssirene sichtlich geknickt aufgrund der erneuten knappen Niederlage gegen ein Topteam der Liga. Trainer Darko Mihajlovic ermunterte sein Team aber auch, auf die Leistung stolz zu sein: „Es tut weh, so knapp zu verlieren, das hat man in den Gesichtern aller Spieler gesehen. Trotzdem haben wir als Mannschaft einen Schritt nach vorne gemacht.“ Letztlich habe die schwächere Phase zu Beginn der zweiten Hälfte den möglichen Sieg gekostet: „Daraufhin haben wir zwar Charakter gezeigt und uns zusammen noch einmal zurückgekämpft, doch am Ende war Breitengüßbach einfach das erfahrenere Team.“

YH Bayreuth: Dejworek (10 Punkte), Adler (11), Kurth, Fritsch (0), Perschnick (0), Alford (19), Trieb (4), Riesner (4), Johannes (2), Seither (27); Dreier: Adler (3), Dejworek, Alford (je 1); Freiwürfe: 20/25.

Nicht bewertet

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