Unfallpunkt wird entschärft

Es werden Bäume und Äste entfernt, die nahe am Straßenrand stehen und das Lichtraumprofil und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, so der Leiter des staatlichen Bauamtes in Bayreuth, Kurt Schnabel. Die Arbeiten sollen am Samstag abgeschlossen werden. „Für die Maßnahme ist eine Vollsperrung der B 470 zwischen Wannberg und der Einmündung der B 470 in die B 2 notwendig“, so Schnabel. Derzeit ist die B 2 zusätzlich zwischen Bronn und Neudorf gesperrt. Eine Umleitung wurde in der ersten Phase über Willenreuth und Elbersberg ausgeschildert. In der zweiten Phase geht die Umleitung über Weidensees und die Autobahn.

Keine Kosten für die Anlieger

„Die Arbeiten sind bislang gut gelaufen“, sagt Lautner auf Kurier-Nachfrage. Auf Anregung des Bauamtes entfernen die Waldbesitzer mit der Forstbetriebsgemeinschaft auf 1,5 Kilometern Länge einen zwei bis vier Meter breiten Streifen Gehölz vom Straßenrand weit weg. „Durch die Gemeinschaftsmaßnahme entstehen für die Anlieger keine Kosten“, sagt Lautner. Die Kosten für damit verbundene verkehrsrechtliche Anordnungen und die Reinigung der Straße trägt das Straßenbauamt, so Lautner.

Er geht davon aus, dass die Arbeiten für die nächsten 20 bis 30 Jahre reicht. „Vereinzelt müssen von den privaten Waldbesitzern Bäume entfernt werden, aber eben nicht im großen Stil“, sagt der Vorsitzende. Durch die momentane Maßnahme soll gerade beim jetzigen Witterungswechsel die Straße schneller abtrocknen und so für die Verkehrsteilnehmer sicherer sein. Auch fällt jetzt mehr Licht auf die Straße. Ebenso wird die Gefahr, die bei Wildwechsel entstehen kann, durch die Maßnahme eingedämmt, wenn der Wald nicht mehr bis direkt an die Straße geht, sagt Lautner. Und auch bei Schnee und Sturm können jetzt nicht mehr so schnell Bäume auf die Fahrbahn kippen und so für Unfälle sorgen.

Fichten und Kiefern werden entfernt

„Wir wollen die Straße durch die Gehölzarbeiten offener machen“, so Lautner. Hauptsächlich werden Fichten und Kiefern bei der Maßnahme entfernt. Und gerade die Fichten können bei entsprechender Witterung schneller kippen.

„Kostenträger ist jeder Beteiligte der Gemeinschaftsmaßnahme für sich selbst“, sagt Kurt Schnabel. Die Höhe der Kosten ergebe sich aus dem Umfang der jeweiligen Baumfällungen. „Eine genaue Summe kann daher noch nicht benannt werden“, so der Leiter des Bauamtes.

Verwirrende Beschilderung

Für Verwirrung bei Lesern hat bis vor wenigen Tagen die Beschilderung zum notwendigen Tempolimit an der Stelle gesorgt. So stand auf der einen Straßenseite das reguläre Verkehrsschild, dass eine Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern vorschreibt. Gleichzeitig weist auf der anderen Straßenseite ein weiteres Schild Tempo 50 aus. „Wie schnell darf ich hier fahren? Tempo 110?“, wunderte sich ein Leser. Mittlerweile wurde eine Geschwindigkeitsbegrenzung überklebt. Es gilt Tempo 50.

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Montag, 13. November 2017 - 11:06