Tübinger Sorgen immer größer

Gießen 46ers – Rasta Vechta 82:74 (42:31): Skyler Bowlin war in einer Partie mit insgesamt 35 Ballverlusten (16 Gießen, 19 Vechta) der Vater des Sieges über das Tabellenschlusslicht. Der US-Guard erzielte ein starkes Double-Double: 20 Punkte, zehn Assists.

„Der Fokus und die Konzentration waren heute über weite Strecken sehr hoch. Die Mannschaft ist so noch enger zusammengerückt“, war 46ers-Head-Coach Denis Wucherer angesichts der Ausfälle von Thomas Scrubb, Andreas Obst und Justin Sears hochzufrieden. „Jeder wusste, dass er heute erst recht an die Grenzen gehen muss. Gepaart mit tollen individuellen Leistungen, war das der Schlüssel zum Erfolg.“ Der kurzfristig verpflichtete Bazoumana Koné aus Ludwigsburg stand ebenfalls noch nicht zur Verfügung.Punkte für Gießen: Bowlin 20, Saibou 18, Evans 12, Lischka 11, Wells 8, Pluskota 6, Völler 4, Martin 3; für Vechta: Gaines 19, Standhardinger 14, Searcy 13, Gordon 9, Geske 8, Broadus 6, Ehambe 3, Allen 2; Zuschauer: 3586

Tigers Tübingen – SC Jena 68:76 (38:32): Die Tübinger dümpeln auch weiterhin im Tabellenkeller und blieben den herbeigesehnten Befreiungsschlag gegen den Aufsteiger schuldig. „Wir haben in der zweiten Halbzeit komplett unseren Rhythmus verloren. Das Selbstvertrauen war wie weg, dazu wirkte die Mannschaft nervös und hat leider viele Fehler gemacht. Es ist schwierig, nach diesem Spiel eine Erklärung zu finden“, war Tigers-Coach Tyron McCoy ratlos.Punkte für Tübingen: Kidd 14, Stewart 14, Washburn 11, Berry 8, Mcghee 8, Munoz 8, Philmore 5; für Jena: Goodwin 20, Knight 18, McElroy 12, Bernard 10, Wolf 7, Frease 5, Clay 2, Haukohl 2; Zuschauer: 3132

Baskets Oldenburg – Skyliners Frankfurt 71:64 (39:22): Dem Gast fehlte mit AJ English (muskuläre Probleme) der Topscorer (15,7 Punkte im Schnitt), so kamen die Niedersachsen zum Sieg und blieben auf Playoff-Kurs. Frankfurts Aufholjagd nach einem 21-Punkte-Rückstand wurde nicht belohnt. Punkte für Oldenburg: Massenat 15, Schwethelm 11, De Zeeuw 10, Paulding 10, C. Kramer 6, Qvale 6, Mihailovic 5, Mädrich 5, Lockhart 2, Freese 1; für Frankfurt: Vaughn 22, Robertson 13, Huff 11, Morrison 9, Kiel 4, Shields 3, Ilzhöfer 2; Zuschauer: 4968

Alba Berlin – Löwen Braunschweig 84:76 (43:40): Ein Arbeitssieg der Berliner, für den eine deutliche Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel verantwortlich war. „Nach der Pause haben wir die richtige Reaktion gezeigt“, lobte Coach Ahmet Caki. „Wir waren aggressiver und haben Braunschweig zu Ballverlusten gezwungen, während wir selbst besser auf den Ball aufgepasst haben. Insgesamt hat mein Team in der zweiten Hälfte einen guten Job gemacht.“Punkte für Berlin: Milosavljevic 17, Kikanovic 13, Siva 13, Gaffney 12, Akpinar 8, Atsür 6, Miller 6, Giffey 4, English 3, Vargas 2; für Braunschweig: Boykin 25, Medlock 13, Pierre 10, Klepeisz 7, Theis 7, Groselle 6, Guyton 6, Schwartz 2; Zuschauer: 8777

fk/red

 

 

 

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