TSV Neudrossenfeld und FSV Bayreuth stehen am Sonntag in Bamberg im Finalturnier um den Kreistitel

„Wir haben aus den letzten Turnieren schon die eine oder andere leichte Blessur mitgenommen“, ließ Grüner wissen, „und in der Halle ist schnell etwas passiert“. Der FSV-Coach wird also die Sache nicht allzu verbissen angehen lassen. „Wir wollen ein wenig zaubern und uns sauber aus der Affäre ziehen. Natürlich habe ich nichts dagegen, wenn wir weit kommen. Aber in erster Linie soll der Spaß nicht zu kurz kommen.“

Einen großen Favoriten hat der FSV in seiner Gruppe: Nämlich keinen Geringeren als den Titelverteidiger DJK Don Bosco Bamberg. „Die nehmen die Hallenrunde richtig ernst und sind auch richtig gut“, weiß Grüner um die Qualitäten der Truppe von Trainer Georg Lunz. Mit dem SV Memmelsdorf steht ein weiterer Landesligist im Feld der FSV-Gruppe B, die mit dem Kreisligisten TSV Burgebrach und dem am vergangenen Sonntag bei der Zwischenrunde in Kulmbach stark auftrumpfenden A-Klassisten VfR Neuensorg komplettiert wird.

Grüner hat an den Austragungsort Bamberg ungute Erinnerungen: „Als wir dort das letzte Mal vor drei Jahren bei einem Turnier waren, sind wir geradezu aus der Halle getreten worden. Und die Schiedsrichter haben nichts gesehen“, hofft der 49-Jährige diesmal auf stärkere Unparteiische. Gleich das Eröffnungsspiel bestreitet der TSV Neudrossenfeld und misst sich dabei mit Landesliga-Schlusslicht SV Pettstadt. Ferner geht es gegen die West-Bezirksligisten FC Oberhaid und TSV Hirschaid sowie den Kreisliga-Vertreter TSV Presseck.

Nicht bewertet

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