Tschechiens Staatschef fordert in Bayreuth europäische Wende

„Ich habe Angst, dass wir uns in einer Sackgasse befinden“, so Klaus. Die aktuelle Herausforderung vergleiche er mit der Zeit vor 23 Jahren nach dem Kollaps des Kommunismus. „Jetzt stehen wir vor ähnlichen Aufgaben.“ Gelöst würden diese aber nicht von EU-Gipfeln. Das müsse vom Volk in Deutschland oder Tschechien geschafft werden. „Solche Debatten müssen wir sehr bald anfangen.

Europa müsse umkehren zu seinen Wurzeln, zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), meinte der tschechische Präsident. Seine Kritik beziehe sich auf das Konzept der europäischen Integration – auf die schon seit langer Zeit existierende Krise dieses Modells.

Es droht Stagnation

Am Euro werde wohl festgehalten; denn in die gemeinsame Währung sei bereits zu viel politisches Kapital investiert worden. Die Rettung des Euro werde aber die Länder, die in haben, vor allem Deutschland, lähmen. Die Hoffnung, der Euro würde Wachstum umbringen, habe sich nicht erfüllt. Es drohe Stagnation.

Griechenland sei nicht Vernichter der Eurozone, sondern Opfer. Das Land brauche die Möglichkeit, die Währungszone auf friedliche, freundschaftliche und geordnete Weise zu verlassen.


Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Freitagsausgabe (14. Dezember) des Nordbayerischen Kuriers

Foto: Wittek

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