Trockau hat jetzt einen Bürgerverein

Hans Hümmer, Mit-Initiator des Projekts, wurde zum Vorsitzenden des Vereins gewählt. All das, was der Bürgerverein auf die Beine stellen möchte, dient dazu, den Menschen in Trockau bis ins hohe Alter hinein eine wohnortnahe Versorgung zu bieten, so Hümmer. Damit sie auch ihre letzten Lebensjahre hier verbringen können und nicht gezwungen sind, sich dann in eine völlig neue Umgebung eingewöhnen zu müssen.

Experte macht Mut

Beispiele, wie man dies erfolgreich umsetzen kann, nannte Experte Volker Hahn. Er hat schon viele vergleichbare Projekte umgesetzt, kümmert sich als Berater unter anderem auch um den geplanten Dorfladen in Kirchahorn. Er machte den Trockauern Mut, animierte sie, sich aktiv einzubringen und das Ganze von Anfang an zu begleiten.

Fragebögen verteilt

An die mehr als 100 Besucher der Gründungsversammlung wurden auch Fragebögen verteilt. Dort können die Bürger unter anderem eintragen, welche Produkte sie in einem Dorfladen erwarten. Der Fragebogen wird in den nächsten Wochen an alle Haushalte in Trockau gehen. „Wir brauchen ein breites Meinungsbild“, sagte Hümmer im Gespräch mit dem Kurier.

Der Favorit

Favorisierter Standort für einen Dorfladen ist der ehemalige Landgasthof Herlitz. Die Stadt Pegnitz hatte von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht, nachdem zunächst ein Unternehmer aus der Fränkischen Schweiz die Immobilie erwerben und dort angeblich eine Flüchtlingsunterkunft einrichten wollte. Der Ex-Gasthof liegt mitten am Marktplatz und ist damit – weil auch zu Fuß rasch erreichbar - ein idealer Anlaufpunkt.

"Das wird ein Erolg"

Nach ersten Erhebungen rentiert sich der Laden, wenn jeder Trockauer dort im Schnitt 17 Euro pro Woche ausgibt. Da er auch als Magnet für Urlauber und vor allem Tagestouristen – Stichwort Autobahnkirche – dienen soll, sind die Organisatoren fest davon überzeugt: „Das wird ein Erfolg.“

 

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