Treffpunkte für Wanderer und Bewohner

Festplatz: „Das Umfeld des Geländes soll attraktiver werden und der Parkplatz besser für Wanderer nutzbar werden“, bringt es Müller-Maatsch auf den Punkt. Lastwagen sollen hier künftig weniger stehen. Außerdem soll das Wahrzeichen des Ortes, der Wichsenstein in die Planung eingebunden werden. Die bisherige strenge Teilung in Schotter und Gras soll zu einer gemeinsamen Fläche verwoben werden. „Hier werden Rassengittersteine verwendet“, so der Architekt. Der Zugang zum Platz soll über ein symbolisches Tor von der Ortsmitte her möglich sein. Insgesamt soll der gesamte Platz für Veranstaltungen – wie Fronleichnam – optimiert werden. Das heißt, er soll dann mit einem Festzelt beziehungsweise ganzjährig gleichzeitig für Anwohner und Wanderer attraktiver Anlaufpunkt sein, erläutert Müller-Maatsch.

Fußweg parallel zur Ortsstraße

Bei Festen ist das Aufstellen von Toilettenwagen möglich und am Floriansstüberl wird die Aufenthaltsfläche vergrößert. Der neue wassergebundene Fußweg verläuft parallel zur Ortsstraße, Sitzmöglichkeiten werden errichtet, Infotafeln und Fahrradanlehnstangen geschaffen. An der Südseite des Platzes wird ein weiterer Sitzplatz angelegt. Ein neuer Zugang zum Platz entsteht an der Nordecke. Ein Sitzrondell mit Steintisch wird zum Treffpunkt für Wanderer, Bürger und Besucher des Wichsensteins. Sitzsteine und Hängematten sollen am Platz am Florianstüberl aufgestellt werden. Es werden beim Florianstüberl und beim Rondell Festplatzanschlüsse angelegt, so dass auch bei kleineren Veranstaltungen eine Elektroversorgung besteht.

Für Wanderer wird noch ein Trinkbrunnen mit Druckvorrichtung errichtet. Die Oberflächenentwässerung soll an den drei Einfahrten zur Parkfläche durch Rasenmulden möglich sein. Außerdem soll es drei gepflasterte, behindertengerechte Parkplätze geben.

Schulplatz: Das alte Schulhaus wurde abgerissen und das Gelände soll ein Multifunktionsplatz mit Dorftreffpunkt, Spielplatz und Parkplatz werden. Ein Sechseck-Pavillon mit einer Holzkonstruktion beim Dach und LED-Beleuchtung soll dabei Mittelpunkt und Rastplatz für Wanderer werden. Aber auch für Eltern und Dorfbewohner soll er eine zentrale Anlaufstelle beispielsweise bei kleineren Veranstaltungen sein. „Der Wegbezug zum Pavillon geht von der Ortsmitte aus“, so der Architekt. Außerdem soll es mehrere Spielgeräte für Kinder geben. Ein neuer Zaun sowie kleinkronige und dadurch pflegeleichtere Bäume werden errichtet. Auf Rasenflächen Richtung Westen sollen auch Sitzgruppen errichtet werden, ebenso am barrierefreien Zugang Richtung Friedhofsweg. Weitere Zugänge zum Platz werden von Südosten und der Ortsmitte aus geschaffen. Am Pavillon selber soll noch eine Linde gepflanzt werden.

Keine aufwendige Pflege

„Das ist eine sehr gute Planung, sie wirkt sehr durchdacht“, lobte Dietmar Wendler (CSU). Die Bewohner könnten nach Fertigstellung stolz auf diese Plätze sein. Seine Frage, wer für die Pflege zuständig sei, beantwortete Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (BMG), dass dies die Kommune mache. „Es soll keine aufwendige Pflege sein“, so Zimmermann. Dies unterstrich auch zweiter Bürgermeister Georg Bauernschmitt (SPD). Die Bäume seien kleinkronig und deshalb gut zu pflegen.

Das Gremium stimmte abschließend der Vereinbarung über die Neugestaltung der beiden Plätze unter Kostenbeteiligung der Marktgemeinde in Höhe von voraussichtlich 119 328 Euro zu.

Nicht bewertet

Anzeige