Trabitzer will das Wahlrecht kippen

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Kommentare

Respekt vor diesem Visionär. Ein klasse Typ.
Lieber Konrad, herzlichen Dank für Deinen Einsatz. Wir leben in Zeiten, in denen es Menschen braucht, die es der Obrigkeit ein wenig unbequemer machen als sie es haben könnte. Dranbleiben! Beharrlichkeit schlägt Widerstand.
Respekt ja, und mit den Ausgleichsmandate hat er sicherlich recht.

Aber ich möchte keine Einzelkämpfer im Bundes- oder Landtag haben, sondern eine starke Vertretung meiner politischen Überzeugung. Und das geht ohne Partei nun mal nicht.
Will da einer mit knapp 10 % Erststimmen (absolut 12000 Stimmen) in seinem Wahlkreis in den Bundestag? Wie soll denn das gehen?

Gut (bzw. schlecht), Ausgleichs- (und damit halt auch Überhangmandate) führen zu einer um so größeren Aufblähung des Parlaments, je mehr Parteien die 5%-Hürde überspringen. Das ist ärgerlich, aber so ist unser Wahlsystem. Am einfachsten wäre es, die Erststimme ganz abzuschaffen, dann wäre bei 598 Abgeordneten Schluß (vielleicht auch ein paar mehr, wegen dem Ausgleich von Rundungsfehlern?).
Nur, wie soll dazu eine Mehrheit im Bundestag (aktuell 709 Abgeordnete) zustande kommen – 113 Abgeordnete müßten sich selber abschaffen!
Dass an Ausgleichs- und Überhangmandaten dringend etwas geändert werden muss, ist meiner Meinung nach offensichtlich. Das hat aber wenig damit zu tun, dass Herr Hettlage lieber ein Wahlrecht hätte, bei dem schlimmstenfalls 49,9% der Stimmen im Wahlkreis unter den Tisch fallen würden. Was daran demokratisch oder verfassungsgemäß sein soll, erschließt sich mir nicht.