Tonnen von Müll geraten in Brand

Als die ersten Kräfte eintrafen, bestätigte sich dies. In zwei von vier Abteilen hatte Müll angefangen zu brennen. Schnell mussten die Helfer feststellen, dass die Bunker mit 2000 Tonnen Müll fast randvoll befüllt waren.

Mit Gabelstaplern rissen sie die Sicherungsbretter weg und versuchten die Flammen von außen zu löschen. Dabei mussten sie jedoch behutsam vorgehen.

"Das Problem ist, dass sich drinnen ein Schwelbrand entwickelt hat. Wenn mann den Berg jetzt abträgt, kommt Sauerstoff ran und es würde ein offenes Feuer geben, was sich ausbreitet", erklärt Einsatzleiter Ewald Pfänder.

Über mehrere Löschtrupps sowie einen Greifarm im Inneren versuchte man den Müllberg auseinander zu ziehen und abzulöschen.

Dennoch griffen die Flammen dabei auf zwei benachbarte Bunker über. Da durch die starke Rauchentwicklung nur eine Brandbekämpfung unter Atemschutz möglich war, stand den Helfern eine lange und anstrengende Nacht bevor. Die Löscharbeiten zogen sich bis in den Mittwochmorgen hin.

Die Brandursache ist unklar, eine Selbstentzündung gilt aber als sehr wahrscheinlich. "Die Müllverbrennung kann eben nicht alles kontrollieren, was hier angeliefert wird. Da sind dann durch aus mal Stoffe dabei, die sich durch den Druck selbst entzünden können", sagte Pfänder.

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Montag, 13. November 2017 - 11:06