Tod durch K.o.-Tropfen: Vier Jahre Haft

Die Richter hielten dem 26-Jährigen vorsätzliche Körperverletzung und Körperverletzung mit Todesfolge vor. Außerdem wurde ein stationärer Drogenentzug angeordnet. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann im Dezember 2014 flüssiges Ecstasy auf eine Party mitgebracht hatte. Zwei Gäste tranken davon - einer starb, der andere konnte gerettet werden.

Staatsanwaltschaft und Nebenklage hatten vier Jahre und drei Monate Haft beantragt, die Verteidigung plädierte auf drei Jahre und sechs Monate.

Der Anwalt hatte vor der Urteilsverkündung eine Erklärung seines Mandanten vorgelesen, in der dieser zugab, eine Plastikflasche mit der gefährlichen Substanz zu der Party mitgebracht zu haben. Auch er selbst habe die Droge genommen.

dpa

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