Tigers in Topform

Tritt der EHC erneut so auf, wie in den letzten Spielen, können sich die Fans auf ein Eishockey-Spektakel freuen. EHC-Trainer Sergej Waßmiller hat derzeit kaum Kritikpunkte am Spiel seiner Mannschaft: „Wir halten das Tempo in allen Reihen hoch und zwingen den Gegner so zu Fehlern, die wir konsequent zu Treffern nutzen.“ Die Gründe für die überzeugende Spielweise liegen für den Trainer auf der Hand: „Bis auf die Langzeitverletzten können wir seit einiger Zeit endlich wieder komplett trainieren.“ So wachse die sportliche Konkurrenz und Spielzüge sowie das Überzahlspiel können verfeinert werden.

Gegner im Formtief

Waldkraiburg hat in dieser Saison noch nicht zu seiner Form gefunden. Beleg dafür ist der enttäuschende zwölfte Tabellenplatz. Der Abstand zu Platz zehn, der für die Teilnahme an der Zwischenrunde berechtigt, beträgt schon neun Punkte. Mit dem Slowaken Jan Loboda (20 Scorerpunkte) ist nicht ganz zufällig ein Verteidiger einer der auffälligsten Offensivspieler. Nur Martin Führmann (27) und Florian Barth (22) haben mehr Punkte gesammelt. „Von den Namen her müsste Waldkraiburg besser dastehen“, erklärt Waßmiller. Woran das Formtief des Gegners liege, kann er sich nicht erklären. Aber zu sehr will sich der Bayreuther Trainer sowieso nicht mit Waldkraiburg beschäftigen. „Wir müssen zwar hellwach sein, aber unser größter Feind sind wir selbst. Wenn wir unser Spiel aufziehen, wird es für jeden brutal schwer, uns zu schlagen.“


Einen ausführlichen Vorbericht lesen Sie in der Freitagsausgabe (28. Dezember) des Nordbayerischen Kuriers.

Foto (Archiv): Kolb

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