Surfen ganz ohne Meer

Der Stadtstrabd wird seit 2010 jeden Sommer auf der Insel Schütt  auf- und zum Herbst hin auch wieder abgebaut. Die Surfattraktion soll bleiben. Seit Januar 2013 setzt sich der Verein „Dauerwelle“ für den Bau einer stehenden Welle ein, ähnlich der, die es in München schon gibt. Der Verein wurde von sieben Surfbegeisterten  gegründet und hat mittlerweile schon 84 Mitglieder.

Die Idee dazu kam von Michael Heitz und Franziska Schmidbauer. Jeder kann Mitglied werden und bei der Planung der Welle mitwirken. Der „Dauerwelle“- Vorstand rechnet damit, dass der Bau des Wellenkanals im Nürnberger Westen noch Ende des Jahres beginnen kann. Ein genauer Termin für den Beginn der Bauarbeiten steht aber noch nicht fest.

Finanziert wird das Projekt vor allem durch Spenden, aber auch der Freistaat Bayern beteiligt sich laut Vereins-Homepage mit 250.000 Euro an den Kosten. Heitz, jetzt einer der Vorsitzenden des Vereins, rechnet mit 300 bis 500 Surfern in der Region, von denen er vermutet, dass die meisten dann auch in Nürnberg surfen werden. Der Bau der Anlage ist somit auch ein Weg, die Surfer-Community der Region zu vernetzen.

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