Stadion: Überdachte Stehtribüne in Sicht

Bekanntlich muss im Vorgriff auf den Bau einer neuen Tribüne an der Gegengeraden der aus dem Jahr 1955 stammende, stark überlastete Mischwasserkanal aus dem Baufeld der neu zu errichtenden Tribüne verlegt werden. Für die weitere Baumaßnahme eines Tribünendachs werden außerdem Ver- und Entsorgungsleitungen notwendig.

Aus sicherheitstechnischen Gründen wurde der Zeitpunkt der Abbruch- und Grabungsarbeiten in die Ferienzeit gelegt, da das Sportgelände von mehreren Schulen genutzt wird. In Abstimmung mit den Schulen und dem Sportamt wurde festgelegt, dass der Gehweg hinter der Stehtribüne der Gegengeraden und auch die Zugänge zum Stadion entlang des Ellrodt-Weges für die Schüler freigehalten werden.

Ferienausschuss muss zustimmen

Das Ausschreibungsverfahren wurde so terminiert, dass in den Sommerferien mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Wie der Pressesprecher der Stadt Bayreuth, Joachim Oppold, auf Anfrage mitteilte, können die Vorbereitungsmaßnahmen zum Abbruch des oberen Stehtribünenbereichs beginnen – so der Ferienausschuss in seiner kommenden Sitzung am 15. August zustimmt.

Der Baufirma wurde ein Zeitfenster von zwölf Wochen zugestanden, was bedeutet, dass die Tätigkeiten bei planmäßigem Verlauf bis Ende Oktober abgeschlossen sein könnten. Sollte dann der Stadtrat sein Ja-Wort geben, könnte die Tribüne errichtet werden.

Anzeigetafel: Teile ins Altstadtkult-Museum

Was die inzwischen abgebaute altehrwürdige Anzeigetafel angeht, ließ Oppold wissen, dass auf Anregung der SpVgg Bayreuth Angebote für eine neue eingeholt wurden: „Die neue Anzeigetafel mit Stadionuhr wurde inzwischen in Auftrag gegeben und wird Anfang September am alten Standort installiert.“ Teile der alten Anlage wurden dem Museum des Altstadt-Kults in der Erlanger Straße zur Verfügung gestellt.

Nicht bewertet

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Kommentare

Man sollte auch den anderen Bayreuther Sportvereinen Mittel zur Gerfügung stellen, um Überdachungen zu bauen..... die Zuschauer wollen ja auch nicht im Regen stehen.....
Welcher andere Sportverein in Bayreuth nutzt denn sonst noch städtisches Eigentum?
Fast alle Sportvereine nutzen städtische Flächen. Fast alle Fußballflächen und viele Vereinsgelände sind städtisches Eigentum, z.Bsp. FSV. Die Besonderheit der SpVgg war 1972, dass sie das Stadion nutzen musste, obwohl damals ein eigenes Stadion ja vorhanden war. So war es Wille der Stadt und man zwang regelrecht den Vereins ins HWW. Die Jakobshöhe war früher Vereinseigentum. Also man kann das drehen und wenden wie man will. Aber eine Überdachung kommt ja allen Nutzern des HWW - auch für andere Veranstaltungen - zu gute.
Die SpVgg hat die Jakobshöhe aus Finanznot heraus verkauft und wurde nicht ins HaWaWi gezwungen. Und die allermeisten Vereine in Bayreuth haben eigene Vereinsheime inkl. Spielstätten. Laineck, Kreuz, Saas, Sportring sind alles ihre eigenen Herren. Beim FC-Stadion bin ich mir nicht sicher, ich meine aber auch dass das Stadion den FSV gehört, nicht aber die angrenzenden Hartplätze (wobei auch das egal ist, das FC-Stadion ist eh nicht mehr instandzusetzen in dem Zustand).
Ist aber auch egal, was ich damit sagen wollte, es ist der Stadt ja kein Vorwurf zu machen, dass sie in ihr eigenes Eigentum investiert...